Fußball WM
Bierhoff unterstützt "Schulen für Afrika"

Teammanager Oliver Bierhoff ist auch in diesem Jahr wieder Pate der Weihnachtsaktion des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen Unicef, dass Geld für Schulen in Afrika sammelt.

DFB-Teammanager Oliver Bierhoff unterstützt die Weihnachtshilfe des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen. In diesem Dezember sammelt Unicef Gelder für das Projekt "Schulen für Afrika". "Jedes Kind hat ein Recht auf Bildung. Wir müssen die Chance der WM nutzen, endlich alle Kinder in die Schule zu bringen", erklärte der 41-Jährige vor seiner Abreise zur Gruppenauslosung für die WM 2010 in Südafrika am Dienstag: "Wenn Kinder nicht mal ihren eigenen Namen schreiben können, wenn sie glauben müssen, was ihnen ein anderer vorrechnet und wenn sie nicht wissen, wie sie sich vor Aids schützen können, sind dies unhaltbare Zustände. Dagegen können wir gemeinsam etwas unternehmen."

"Schulen für Afrika" startet in Phase zwei

Die Unicef-Aktion begann 2005 in Angola, Malawi, Mosambik, Ruanda, Simbabwe und Südafrika. Nun startet "Schulen für Afrika" in die zweite Phase. Jetzt soll auch Kindern in Äthiopien, Burkina Faso, Madagaskar, Mali und Niger geholfen werden.

Gerade Kinder aus den ärmsten Bevölkerungsgruppen haben oft keine Chance auf den Besuch einer Schule. Meist leben diese Mädchen und Jungen auf dem Land. Häufig herrscht große Armut, die Eltern sind Analphabeten. Ist die Mutter nicht zur Schule gegangen, verdoppelt sich das Risiko des Kindes, ebenfalls keinen Unterricht zu erhalten. Weltweit gehen heute knapp 80 Prozent aller Kinder zur Schule. In West- und Zentralafrika sind es nur 60 Prozent.

"Ich spielte damals in der italienischen Liga, als Unicef mich ansprach, seitdem setze ich mich für das Kinderhilfswerk ein. Als Botschafter bin ich bereits nach Nepal, Brasilien und Südafrika gereist, und konnte mich persönlich von der Qualität der Hilfsprojekte überzeugen", sagte Bierhoff, der seit 1996 Unicef-Botschafter ist.

In Deutschland haben bereits 155 000 Menschen für "Schulen für Afrika" gespendet, rund 3 000 Unternehmen haben die Kampagne unterstützt. Unicef konnte so in Angola, Malawi, Mosambi, Ruanda, Simbabwe und Südafrika über 680 Schulen neu bauen oder instand setzen. Mehr als 80 000 Lehrer wurden aus- oder fortgebildet.

© SID

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