Fußball WM
Blatter nimmt Brasilien in die Pflicht

Für Joseph S. Blatter ist Brasilien der Favorit auf die Ausrichtung des WM-Turniers 2014. Allerdings fordert der Fifa-Präsident die Südamerikaner auf, hart für die Ausrichtungskriterien zu arbeiten.

Rekordweltmeister Brasilien will gerne die WM-Endrunde 2014 im eigenen Land ausrichten. Laut Joseph S. Blatter stehen die Chancen dafür recht gut, allerdings warnt der Boss des Weltverbandes Fifa die Südamerikaner vor Nachlässigkeiten. "Der Ball liegt jetzt im Feld der Brasilianer", sagte der Schweizer bei einem Treffen mit Staatsoberhaupt Luiz Inacio Lula da Silva. Der brasilianische Fußball habe eine brillante Geschichte, aber das Land müsse noch viel tun, um seine Kandidatur zu rechtfertigen.

Insbesondere das Stadionproblem sollten die Südamerikaner innerhalb der nächsten Jahre lösen. Für die Vergabe der Endrunde gelten die gleichen Kriterien wie für die WM 2006, daher seien mindestens zehn Stadien in acht Städten unerlässlich.

Kolumbien erwägt einen Gegenkandidatur

Blatter wies zudem darauf hin, dass die Pan-Amerikanischen Spiele im kommenden Jahr in Rio de Janeiro bereits ein erster Testlauf seien, um der Welt zu zeigen, dass Brasilien ein großes Ereignis organisieren kann.

Noch am Donnerstagabend nahm der Fifa-Chef an den Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen des paraguayischen Fußballverbands in der Hauptstadt Asuncion teil. Dort erörterte er auch mit Vertretern des Kontinentalverbandes Conmebol eine mögliche Gegenkandidatur Kolumbiens für die turnusgemäße Ausrichtung des Turniers in Südamerika.

© SID

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