Fußball WM: Blatter sieht WM 2018 in Asien oder Amerika

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Blatter sieht WM 2018 in Asien oder Amerika

Fifa-Präsident Joseph S. Blatter hat Englands Hoffnungen auf die Austragung der WM 2018 einen Dämpfer erteilt. Der Schweizer betonte, dass aufgrund der Rotation Asien, Nord- oder Mittelamerika an der Reihe seien.

Geht es nach Fifa-Präsident Joseph S. Blatter, findet die WM 2018 nicht im Fußball-Mutterland England statt. Bei einem Treffen mit Englands Schatzkanzler Gordon Brown und Sportminister Richard Caborn in London unterstrich der Chef des Fußball-Weltverbandes seine Ansicht, dass gemäß der Rotation zwischen den Kontinentalverbänden das Turnier eher in Nord- und Mittelamerika oder in Asien stattfinden solle. Die Entscheidung über eine Fortführung oder die Abschaffung der Rotation soll im Dezember fallen.

"Das Exekutivkomitee muss entscheiden, ob die Rotation alle Kontinentalverbände einschließen soll, dann sollte die WM 2018 im Concacaf-Bereich stattfinden. Das Komitee könnte auch entscheiden, dass Nord- und Südamerika gemeinsam gesehen werden, dann wäre Asien an der Reihe", meinte Blatter.

Blatter favorisiert Fortführung der Rotation mit Nordamerika

Blatter selbst favorisiert eine Fortführung der Rotation mit Nordamerika. Dann könnten sich beispielsweise die USA, Mexiko und Kanada um die Austragung bewerben. Nach der Endrunde 2006 in Deutschland wird die nächste WM 2010 in Südafrika stattfinden. 2014 ist Südamerika (Bewerber Brasilien und Kolumbien) an der Reihe.

Sollte sich das Exko für eine weitere Rotation nach Amerika entscheiden, wären die USA Favorit für die Austragung der Endrunde 2018. Der US-Verband hat bereits sein Interesse an einer zweiten WM nach 1994 angemeldet.

Blatter bringt China ins Spiel

Für den Fall der Vergabe an einen asiatischen Verband, von denen bislang nur Neu-Mitglied Australien Interesse signalisiert hat, brachte Blatter auch China ins Spiel, nachdem es zuletzt am Fifa-Sitz in Zürich im Zuge der Vorbereitungen des olympischen Fußballturniers 2008 in Peking auch weiterführende Gespräche gegeben hatte.

"Ich bin kein Prophet und kann nicht vorhersagen, wohin die WM gehen wird. Aber es hat es in der Geschichte schon oft gegeben, dass Länder nach den Olympischen Spielen auch eine Fußball-WM ausgerichtet haben", sagte der Schweizer.

© SID

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