Fußball WM
Blatter stärkt Südafrika erneut den Rücken

Fifa-Präsident Joseph S. Blatter hat erneut Gerüchte um Probleme bei WM-Gastgeber Südafrika um die erstmalige Austragung einer afrikanischen WM dementiert: "Die machen das", sagte Blatter der Sport Bild.

Die erneut auftauchenden Gerüchte um die Probleme bei WM-Gastgeber Südafrika hat Präsident Joseph S. Blatter vom Fußball-Weltverband Fifa dementiert. Blatter glaubt daran, dass die erstmalige Austragung einer Weltmeisterschaft auf afrikanischem Boden nichts im Wege steht. "Die machen das", sagte Blatter der Sport Bild. Die WM 2010 "kann und wird in Südafrika stattfinden, davon bin ich überzeugt, und dafür arbeiten wir".

Zuletzt war mehrfach von Schwierigkeiten bei der Organisation die Rede, Deutschland und die USA waren gar als potenzielle Ersatz-Kandidaten genannt worden. Für Blatter ist der Stand der Vorbereitung aber in keinster Weise beunruhigend, im Gegenteil. "Ich habe mehr gesehen als zum gleichen Zeitpunkt in Deutschland", tönte der Fifa-Boss nach seinem jüngsten Besuch in Südafrika: "Vier Jahre vor der WM waren auch in Deutschland viele Unsicherheiten. Dort unten muss man nur fünf Stadien bauen und eines umfassend renovieren. Vier sind ja schon da."

Werde den Südafrikanern nun "erst mal Vertrauen schenken"

Man werde den Südafrikanern nun "erst mal Vertrauen schenken, nachdem die Regierung jetzt ein totales Ja gesagt hat. Wir lassen sie jetzt arbeiten", so Blatter, der aber auch bestätigte: "Wir haben ein Büro dort unten, mit verschiedenen Mitarbeitern. Nicht nur Weiße, wir haben alle Farben dort vertreten."

Auch das Problem der Kriminalität in Metropolen sieht der Schweizer nicht als so dramatisch an, dass dadurch die Austragung gefährdet wäre. "Die Kriminalität existiert doch auf der ganzen Welt. Aber wenn man weiß, wo es ist, kann man auch die notwendigen Vorkehrungen treffen", meinte Blatter. Und in Bezug auf die Verkehrswege sei ihm ein Ausbau garantiert worden: "Die haben eine Infrastruktur von Technologie, Kommunikation und Verkehrswegen, die gut ist. Klar gibt es nicht so viele Eisenbahnen wie in Europa. Aber sie werden ihre Verkehrswege verbessern und erneuern."

© SID

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