Fußball WM
Brasilien so gut wie im WM-Viertelfinale

Mit einem klaren 4:0-Sieg gegen Gastgeber China haben die Brasilianerinnen ihren zweiten Sieg in der Gruppe D verzeichnet. Damit ist der Einzug ins WM-Viertelfinale für die Südamerikanerinnen so gut wie sicher.

Die Fußballerinnen von Mitfavorit Brasilien konnten sich erfolgreich bei der WM gegen Gastgeber China mit einem klaren 4:0-Sieg (1:0) behaupten und sich somit quasi den Einzug ins Viertelfinale sichern. Das Team um Weltfußballerin Marta feierte mit dem 4:0 (1:0) in Wuhan den zweiten Sieg im zweiten Spiel der Gruppe D und könnte sich in der abschließenden Vorrundenpartie gegen Dänemark sogar eine Niederlage mit vier Toren Unterschied erlauben. Die Däninnen haben unterdessen durch ein 2:0 (1:0) gegen Neuseeland die Chance auf das Weiterkommen gewahrt.

In Gruppe C hat Australien seine Spitzenposition verteidigt. Die "Aussies" erkämpften sich in Hanghzou gegen Vize-Europameister Norwegen ein 1:1 (0:1). Beide Teams weisen damit vier Zähler auf, wobei Australien die bessere Tordifferenz hat. Dahinter bleibt Kanada durch ein 4:0 (1:0) gegen Ghana mit drei Zählern in Lauerstellung

. Marta mit ihren Turniertreffern Nummer drei und vier (42. und 70.) sowie zweimal Cristiane (47. und 48.) machten den Erfolg der Brasilianerinnen perfekt. Damit muss China um den Viertelfinal-Einzug wieder bangen, nachdem der Auftakt mit dem 3:2 gegen Dänemark noch geglückt war.

Dänemark meldete sich durch Treffer von Katrine Pedersen (61.) und Cathrine Paaske Sörensen (66.) gegen Neuseeland zurück. Dabei musste das Team auf Trainer Kenneth Heiner-Möller verzichten, der vom Weltverband (Fifa) für vier Partien - davon zwei auf Bewährung - gesperrt worden war. Der Däne hatte unmittelbar nach dem Schlusspfiff des WM-Auftaktspiels seiner Elf Vertreter der Gastgeber beschimpft.

Norwegen wähnte sich durch einen frühen Treffer von Ragnhild Gulbrandsen (5.) lange auf der Siegerstraße, ehe Lisa de Vanna (83.) noch der Ausgleich gelang. Eine souveräne Angelegenheit war indes der kanadische Erfolg über Ghana. Zweimal Christine Sinclair (16. und 62.) sowie Sophie Schmidt (55.) und Martina Franko (77.) sorgten für klare Verhältnisse.

© SID

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