Fußball WM
Bruce Arenas Verschlossenheit irritiert Spieler

Der Nationalcoach der USA, Bruce Arena, gibt seine Stammformation für die WM auch weiterhin nicht bekannt. Diese Ungewissheit stößt allerdings bei einigen US-Spielern auf Unverständnis.

Die Verschlossenheit des Trainers der USA, Bruce Arena, bezüglich der Stammformation während der WM, stößt inzwischen bei den eigenen Spielern auf Unverständnis. Auch Mittelfeldspieler Damarcus Beasley ist nach eigenem Bekunden "irritiert" darüber, dass der Coach eine Woche vor dem Auftaktspiel der Amerikaner auch intern noch nicht seine Startaufstellung benannt hat. "Es ist besser, wenn man Bescheid weiß", sagte der Profi vom PSV Eindhoven, der während der Qualifikationsspiele einen Stammplatz im Team hatte: "Es hilft einem bei der Vorbereitung."

Arena hat seit der Ankunft der US-Boys in Hamburg am Freitag ausschließlich unter Ausschluss der Öffentlichkeit trainieren lassen. Auch das Testspiel am Montagabend gegen Angola fand hinter verschlossenen Türen statt. Der 54 Jahre alte Trainer will so wenig wie möglich über seine Ideen offenbaren.

Beasley: "Ich fände es besser, wenn wir unsere Elf einspielen würden"

"Vielleicht weiß Arena die Aufstellung schon", sagte der 24 Jahre alte Beasley: "Er hat es uns aber noch nicht gesagt, und daran muss man sich gewöhnen." Der Mittelfeldspieler, der auf allen Positionen eingesetzt werden kann, stimmt mit seinem Coach nicht überein: "Ich fände es besser, wenn wir unsere erste Elf eine Woche lang einspielen würden." Das US-Team bestreitet sein erstes Turnierspiel am 12. Juni in der Gruppe F gegen Tschechien in Gelsenkirchen.

© SID

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