Fußball WM
Brückner: "Es ist noch alles möglich"

Die Niederlage gegen Ghana war für die favorisierten Tschechen schmerzlich. Dennoch gibt sich der tschechische Nationaltrainer Karel Brückner im Interview optimistisch, dass sein Team die nächste Runde erreichen wird.

Nach der überraschenden Niederlage gegen Ghana hat sich Tschechiens Nationaltrainer Karel Brückner den Fragen der Journalisten gestellt. Brückner macht vor allem das schnelle Gegentor für die konzeptlose Spielweise der Tschechen verantwortlich, hofft aber gleichzeitig auf das Erreichen des Achtelfinales.

Frage: "Im Gegensatz zum Sieg gegen die USA war ihre Mannschaft heute sehr schwach. Woran hat es gelegen?"

Karel Brückner: "Wir sind schlecht ins Spiel gekommen. Das erste Tor hat unser Konzept über den Haufen geworfen. In der zweiten Halbzeit haben wir mehr riskiert, dadurch waren wir in der Abwehr sehr offen. Nach dem Platzverweis und dem zweiten Tor war das Spiel entschieden."

Frage: "Wie beurteilen sie die Leistung des Gegners?"

Brückner: "Ghana hat ein großes Spiel gemacht. Man muss der Mannschaft zu dieser Leistung gratulieren. Sie hat gerade im Angriff perfekt gespielt. Die Offensiv-Abteilung besitzt außergewöhnliche Qualitäten."

Frage: "Sie haben Vratislav Lokvenc für den verletzten Jan Koller im Angriff aufgeboten. War das die richtige Entscheidung?"

Brückner: "Wir hatten mehrere Möglichkeiten und haben uns für dieses Variante entschieden. Wir müssen jetzt nicht mehr darüber diskutieren, ob es richtig war."

Frage: "In ihrer Mannschaft stehen vier Spieler, die 1996 Vizeeuropameister geworden sind. Ist das Team zu alt?"

Brückner: "Es ist mir egal, wer vor zehn Jahren gespielt hat. Ich habe die beste Mannschaft nominiert."

Frage: "Wird es personelle Konsequenzen für das abschließende Gruppenspiel gegen Italien geben?"

Brückner: "Wir werden die Niederlage genau analysieren und dann überlegen, was wir ändern können."

Frage: "Wie schätzen sie die Lage vor der entscheidenden Begegnung in der Gruppe ein?"

Brückner: "Es ist noch alles möglich. Wir haben zwar verletzte und gesperrte Spieler, aber die Qualifikation für das Achtelfinale immer noch selber in der Hand. Wir haben gegen Italien immer gut ausgesehen."

© SID

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