Fußball WM
Chaos bei Training der argentinischen Elf

Chaotische Zustände herrschten beim zweiten öffentlichen Training der argentinischen Nationalmannschaft. Im Adi-Dassler-Sportpark in Herzogenaurach warteten Fans teilweise vergeblich auf Einlass.

Nach chaotischen Zuständen zu Beginn hat Argentinien sein zweites öffentliches Training am Samstag in Herzogenaurach weltmeisterlich inszeniert. Vor über 3 000 Fans betraten die Südamerikaner zur Filmmusik von "Fluch der Karibik" mit 25 Minuten Verspätung den Adi-Dassler-Sportpark.

Die Ankunft des argentinischen Mannschaftsbusses hatte sich verzögert, da die Zufahrtstraße zum Stadion mit parkenden Autos blockiert war. Nicht alle der zum Teil weit angereisten Fans hatten Zugang zum Stadion erhalten, da nur etwa 3 000 Karten für die Trainingseinheit verkauft wurden. Dies sorgte für teilweise chaotische Zustände.

Tickets flogen durch die Luft

Am Eingang hatten sich weitaus mehr Zuschauer eingefunden. Eine WM-Sicherheitsbeauftragte war daraufhin noch mit einigen Karten zum Einlass geeilt. Dort bedrängten die aufgebrachten Fans die Frau. Diese wusste sich nicht anders zu helfen, als die Tickets einfach in die Luft zu werfen. Die Schnellsten sicherten sich dann die begehrten Eintrittskarten.

Tosender Applaus brandete dann aber auf, als nach den Fahnenträgern Riquelme und Co. den Rasen betraten. Sichtlich gut gelaunt spulten die "Albiceleste" in mehreren Kleingruppen ihr Trainingspensum herunter und boten den Fans etliche Kabinettstückchen. Auch niedrige Temperaturen taten der guten Stimmung im Team von Trainer Josi Pekerman keinen Abbruch.

Messi zurück im Mannschaftstraining

Jungstar Lionel Messi, der nach einem Muskelfaserriss erst im letzten Testspiel gegen Angola (2:0) sein Comeback gefeiert und gestern nur leichtes Lauftraining absolviert hatte, nahm am Mannschaftstraining teil. Verteidiger Gabriel Heinze dagegen wurde nach einem Schlag auf die Wade geschont und verbrachte den Nachmittag im Fitnessstudio des Hotels. Sein Einsatz im ersten WM-Spiel der Argentinier am kommenden Samstag in Hamburg gegen die Elfenbeinküste ist aber nicht gefährdet.

© SID

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