Fußball WM
Chile nach Sieg über Argentinien gut im Rennen

Durch einen 1:0-Erfolg über Argentinien hat Chile weiter gute Chancen auf die Teilnahme an der WM 2010. Unterdessen kam Brasilien gegen Kolumbien nicht über ein 0:0 hinaus.

Der erste Pflichtspielsieg über Argentinien hat Chile ein Stück näher an die Endrunde der Fußball-WM 2010 gebracht. Das 1:0 (1:0) war zudem der erste Erfolg über den zweimaligen Weltmeister seit 1973. Beide Teams teilen nun mit 16 Punkten in der südamerikanischen WM-Qualifikation die Plätze drei und vier.

Mit 23 Punkten stürmt Paraguay, das Schlusslicht Peru mit 1:0 (0:0) besiegte, vorne weg. Erster Verfolger bleibt Brasilien, das nach dem 0:0 gegen Kolumbien sechs Zähler weniger aufweist. Vor 46. 000 Fans im Maracana-Stadion von Rio de Janeiro kam die "Selecao" mit dem Münchner Lucio und dem Wolfsburger Josue zum dritten Mal in Folge daheim nicht über ein torloses Remis hinaus.

Chiles historischen Erfolg stellte Fabian Orellana vor 55 000 Zuschauer in der Hauptstadt Santiago de Chile mit seinem Tor nach 35 Minuten sicher. Während bei den Chilenen der Leverkusener Arturo Vidal erst in den Schlussminuten zum Einsatz kam, erlebte bei den Gästen der Münchner Martin Demichelis die Niederlage über die volle Spielzeit mit.

Cardozo und Benitez lassen Paraguay jubeln

Im Duell gegen Schlusslicht Peru brauchten die Paraguayer 82 Minuten, um das Gäste-Bollwerk zu durchbrechen. In einer Gemeinschaftsaktion drückten Oscar Cardozo und Edgar Benitez den Ball schließlich zum Jubel der 31 500 Zuschauer in Asuncion über die Linie. Das Duo war erst eine Viertelstunde zuvor für die Bundesliga-Legionäre Nelson Valdez (Borussia Dortmund) und Jonathan Santana (VfL Wolfsburg) aufs Feld gekommen.

Den zehnten Eliminatorias-Spieltag beschloss Venezuela mit einem 3:1 (0:1) über Ecuador. Isaac Mina (11.) hatte die Gäste in Führung gebracht. Der WM-Teilnehmer von 2002 und 2006 ging jedoch nach Gegentoren von Giancarlo Maldonado (48.), Alejandro Moreno (57.) und Juan Arango (68.) nach sechs Spielen erstmals wieder als Verlierer vom Platz. Bereits am Dienstag hatten sich Bolivien und Uruguay in La Paz 2:2 (2:0) getrennt.

© SID

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