Fußball WM
Countdown zur Frauen-WM gestartet

Das Organisationskomitee fühlt sich gut zwei Jahre vor Anpfiff der WM-Endrunde gut vorbereitet. Ab heute schaut sich eine Inspektionsgruppe der Fifa die Stadien an.

Der Countdown für die Frauenfußball-WM 2011 in Deutschland begann mit einer kleinen Verzögerung. Die Inspektionsgruppe des Weltverbandes Fifa traf am Montag zu Beginn der Stadiontour mit Verspätung in Frankfurt/Main ein. "Aber das wird kein schlechtes Omen sein", sagte Fifa-Abteilungsleiterin Tatjana Haenni.

Das Organisationskomitee fühlt sich gut zwei Jahre vor Anpfiff der WM-Endrunde ohnehin gewappnet. "Wir sind selbstbewusst und gut vorbereitet. Die Fifa wird beste Bedingungen vorfinden und nicht viel zu beanstanden haben", sagte OK-Präsidentin Steffi Jones.

Wie selbstbewusst das OK bei der Ausrichtung ist, verdeutlichte Jones mit der Ankündigung, auf die sogenannten Double-Header zu verzichten. Demnach wird es zwei aufeinander folgende Spiele im selben Stadion nicht geben. "Wir denken, dass jedes Spiel für sich stehen soll und wird. Jede Partie ist für sich attraktiv", erklärte Jones: "Wir hoffen, dass wir alle Stadien voll bekommen werden." Ziel sei der Verkauf von einer Million Tickets.

Die WM als Initialzündung für den Frauenfußball

Geht es nach der früheren Nationalspielerin, soll die WM eine "Initialzündung" für den Frauenfußball sein. Haenni, Leiterin der Fifa-Abteilung Frauenfußball-Wettbewerbe, bekräftige das Ziel. "Die WM in Deutschland soll auch ein Signal für andere Nationen sein, die im Frauenfußball noch nicht so weit sind", sagte Haenni.

Im Mittelpunkt der am Montag begonnenen Inspektionsreise durch die neun WM-Stadien stehen die Bedingungen für die Teams, Zuschauer und Medien. "Die Welle der Begeisterung soll aus den Stadien heraus ins ganze Land getragen werden", sagte Jones. Neben den Arenen werden auch die Trainingsplätze und Teamhotels unter die Lupe genommen.

In Frankfurt findet unter anderem das WM-Finale statt. Zudem gilt die Neuauflage des WM-Endspiels von 2007 zwischen der Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und dem Olympia-Zweiten Brasilien am 22. April als Test. Dort soll auch ein neuer europäischer Zuschauer-Rekord aufgestellt werden.

Die Inspektionsreise wird unterdessen fortgesetzt mit den Stationen Leverkusen (24. März), Mönchengladbach (25. März), Bochum (26. März), Bielefeld (27. März), Wolfsburg (28. März), Dresden (29. März), Berlin (30. März) und Augsburg (31. März). Die Tour endet am 1. April in Sinsheim.

© SID

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