Fußball WM
Dänischer Frauen-Trainer für vier Spiele gesperrt

Sein Wutausbruch nach der 2:3-Niederlage gegen Gastgeber China bei der Frauen-WM 2007 kommt Kenneth Heiner-Möller teuer zu stehen. Die Fifa sperrte den Dänen-Coach für vier Spiele, setzte zwei davon zur Bewährung aus.

Der Wutausbruch des dänischen Frauen-Trainers Kenneth Heiner-Möller nach der 2:3-Pleite gegen China ist erwartungsgemäß nicht ohne Konsequenzen geblieben. Der Weltverband Fifa sperrte Heiner-Möller wegen unsportlichen Verhaltens für vier Spiele, von denen zwei auf Bewährung ausgesetzt sind.

Der Däne hatte unmittelbar nach dem Schlusspfiff des WM-Auftaktspiels seiner Elf Vertreter der Gastgeber beschimpft. Somit sitzt der Däne bereits beim zweiten WM-Vorrundenspiel heute gegen Neuseeland auf der Tribüne. Auch im abschließenden Gruppenspiel gegen Brasilien am Mittwoch muss Heiner-Möller zuschauen. Erst in einem möglichen Viertelfinale könnte er auf die Bank zurückkehren.

Spionageverdächtigungen lassen Coach explodieren

Hintergrund für den Ausraster waren Spionage-Verdächtigungen der Dänen gegen Chinas Fußballverband, die Heiner-Möller inzwischen zurückgezogen hat. Zwei asiatische Männer hatten im Besprechungszimmer der Däninnen hinter einer Spiegelglaswand mit Videokameras Stellung bezogen und waren entdeckt worden.

Noch immer ist unklar, wer die Männer waren und was sie dort wollten. Die Fifa untersucht die Vorgänge nicht. Dänemark hofft bei den chinesischen Behörden auf Unterstützung für die Aufklärung des Falles.

© SID

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