Fußball WM
Defoe stänkert gegen Eriksson

Jermaine Defoe hat Kritik an Englands Trainer Sven-Göran Eriksson geäußert. Der Stürmer kann nicht nachvollziehen, warum er trotz bestechender Form aus dem WM-Kader gestrichen wurde.

Einer konnte sich nicht so recht über den 1:0-Auftaktsieg der englischen Nationalmannschaft gegen Paraguay freuen. Nationalstürmer Jermaine Defoe hat wegen seiner Streichung aus dem WM-Kader Kritik an Trainer Sven-Göran Eriksson geäußert. "Ich weiß nicht, warum ich rausgeflogen bin. Das ist eine seltsame Entscheidung und alle, mit denen ich gesprochen habe, sehen das genauso", sagte der 23 Jahre alte Angreifer von Tottenham Hotspur: "Ich habe mich noch nie fitter und besser gefühlt. Ich war in den letzten zwei Jahren immer im Kader, und ich denke, ich hatte meinen Anteil daran, dass wir uns qualifiziert haben."

Defoe war mit den "Three Lions" sogar nach Deutschland geflogen, allerdings nur als möglicher Ersatz für den verletzten Star-Stürmer Wayne Rooney. Als dieser nach seinem Mittelfußbruch für fit befunden wurde, musste Defoe wieder abreisen.

Dennoch glaubt der 23-Jährige an den Titel der Engländer. "Es herrscht ein großer Teamgeist unter den Jungs", sagte er: "Sie sind fest überzeugt, dass sie es diesmal schaffen können. Es tut mir nur Leid, dass ich nicht mithelfen kann."

© SID

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