Fußball WM
Deutschland und Nordirland trennen sich torlos

Deutschlands Fußballer haben bei der WM der Menschen mit Behinderung den vorzeitigen Sprung ins Viertelfinale verpasst. Nach dem 0:0-Remis gegen Nordirland benötigt das Team von Willi Breuer gegen Russland einen Punkt.

Ein torloses Unentschieden hat die deutsche Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft der Menschen mit Behinderung den vorzeitigen Viertelfinal-Einzug gekostet. Nach dem Traumstart gegen Japan (3:0) musste sich die Mannschaft von Coach Willi Breuer trotz hochkarätiger Chancen mit einem Punkt gegen Nordirland zufrieden geben. Nach dem ersten harten Dämpfer für die hohen Ambitionen benötigt die deutsche Elf am Donnerstag gegen Russland in der Bielefelder Schüco-Arena (12.15 Uhr) einen Punkt, um die Runde der letzten Acht aus eigener Kraft zu erreichen.

"Ich bin traurig, weil wir allein sechs hundertprozentige Gelegenheiten hatten. Aber wir können immer noch der Gruppensieger werden und Weltmeister England bis zum Finale aus dem Weg gehen", sagte Breuer, nachdem vor allem seinen Offensivspielern Andreas Timm und Bernhard Binder die Nerven im Abschluss versagt hatten.

Vor 4 500 Zuschauern im ausverkauften Stadion am Waldschlößchen in Lippstadt waren die Gastgeber, bei denen der derzeit vereinslose Coach Christoph Daum erneut als Motivator auf der Bank Platz nahm, bei strahlendem Sonnenschein zwar drückend überlegen.

Deutschland an Tabellenspitze vor Russland

In der zweiten Begegnung der Gruppe A setzte sich Russland in Stemwede 1:0 gegen Japan durch und liegt in der Tabelle mit vier Zählern hinter der punktgleichen deutschen Mannschaft auf Platz zwei. Das Torverhältnis der Deutschen (3:0) ist um zwei Treffer besser als das der Russen (1:0). Nordirland folgt mit zwei Punkten auf Platz drei, Japan (0) bleibt Letzter und kann nicht mehr weiterkommen.

In der Gruppe B gelang Titelverteidiger England auch im zweiten Spiel ein klarer Erfolg. Dem 11:1-Auftaktsieg über Mexiko ließ der Mitfavorit am Montag in Celle ein 10:0 über Südkorea folgen und hat damit bereits das Viertelfinale erreicht. Ungarn liegt nach einem 1:1 gegen Mexiko im zweiten Turnierspiel in Braunschweig auf Tabellenplatz zwei, muss aber noch ums Weiterkommen bangen.

In der Gruppe C unterlag Portugal im Münchner Dante-Stadion 1:4 gegen Südafrika, das damit die Tabellenführung behauptete und vorzeitig ins Viertelfinale einzog. Den zweiten Platz sicherten sich die punktgleichen Franzosen, die Bosnien-Herzegowina 3:0 besiegten und damit ebenfalls unter den letzten Acht stehen.

In der Gruppe D buchte Polen durch ein 2:0 über Saudi-Arabien in Arendsee das Viertelfinalticket. Unterdessen feierte die Niederlande in Gardelegen einen 52:2-Sieg gegen Australien und hat somit zumindest noch theoretische Chancen aufs Weiterkommen.

© SID

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