Fußball WM
DFB-Frauen nehmen schottische Hürde souverän

Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft hat in der WM-Qualifikation ihre weiße Weste gewahrt. Im vorletzten Spiel der Gruppe D siegte die Mannschaft von Trainerin Silvia Neid in Perth 5:0 (3:0) gegen Gastgeber Schottland.

Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft hat das Ticket für die Weltmeisterschaft 2007 in China so gut wie sicher. Die Mannschaft von Trainerin Silvia Neid kam in Schottland zu einem ungefährdeten 5:0 (3:0)-Erfolg und heimste im siebten Qualifikationsspiel den siebten Sieg ein. Die Entscheidung über den Spitzenplatz in der Gruppe 4, der zur Endrunden-Teilnahme berechtigt, fällt am Mittwoch in der Partie gegen den Tabellenzweiten Russland in Moskau (17.30 Uhr/live in der ARD). Dabei könnte sich die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) dank einem Drei-Punkte-Vorsprung und dem 5:1-Hinspielsieg sogar eine Niederlage mit drei Toren leisten.

Doppelpack von Prinz

Vor 1 000 Zuschauern im Mcdiarmid Park erzielten die dreimalige Weltfußballerin Birgit Prinz vom Uefa-Cup-Sieger 1. FFC Frankfurt (26./53.) sowie ihre Klubkolleginnen Renate Lingor (36.), Kerstin Garefrekes (44.) und Sandra Smisek (67.) die Tore für die deutsche Mannschaft. Kurz vor dem Anpfiff in Perth hatte die russische Auswahl die Schweiz 2:0 geschlagen. Im Kampf gegen die Russinnen um den Gruppensieg und die erfolgreiche Qualifikation für die Titelkämpfe vom 10. bis 30. September 2007 zählt der direkte Vergleich.

In der Anfangsphase hielten die kampfstarken Schottinnen erstaunlich gut mit. Mit vielen gewonnenen Zweikämpfen wurde der Spielfluss des technisch deutlich überlegenen DFB-Teams gestört. Es dauerte bis zur 18. Minute, bis sich die Mannschaft von Trainerin Silivia Neid ihre erste Tormöglichkeit erarbeiten konnte. Smisek gelang es aber nicht, die gute Vorarbeit ihrer Klubkameradin Prinz zu verwerten.

Großes Chancenplus für Deutschland

Im Anschluss an diese Szene erhöhten die Deutschen den Druck. Die Bemühungen wurden durch das 97. Länderspielor von Prinz nach schöner Einzelleistung belohnt. Auch nach dem Treffer blieben die Deutschen drückend überlegen und erspielten sich zahlreiche Möglichkeiten. Beim Freistoß-Tor Lingors, ihrem 27. Treffer im DFB-Trikot, leistete sich die schottische Torhüterin Gemma Fay allerdings einen groben Fehler. Beim 19. Länderspieltor von Garefrekes war Fay dagegen chancenlos.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich nichts an der Überlegenheit der DFB-Auswahl. Nach einer schönen Kombination traf die deutsche Rekord-Torschützin Prinz erneut. Im Gefühl des sicheren Sieges ließen es die Deutschen danach etwas ruhiger angehen, kamen aber durch Smisek (25. Länderspieltor) zu einem weiteren Tor.

© SID

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