Fußball WM
Die WM-Splitter am 2. Juli

Der Sport-Informations-Dienst (sid) hat die WM-Splitter vom Sonntag zusammengestellt. Auch in der Fair-Play-Wertung der Fifa liegt Deutschland bislang sehr gut im Rennen - nur Brasilien und Frankreich spielten fairer.

Der Sport-Informations-Dienst (sid) hat die WM-Splitter vom Sonntag zusammengestellt.

GEFÄHrlich: Seine Feierlaune nach Deutschlands Halbfinaleinzug wurde einem Fußball-Fan in Wuppertal zum Verhängnis. Der 35-Jährige verließ jubelnd einen Gehweg, um ein Auto anzuhalten. Das konnte trotz Vollbremsung nicht mehr rechtzeitig stoppen. Der leichtsinnige Fußgänger musste schwer verletzt ins Krankenhaus.

Fairplay: Deutschland hat sich in der Fair-Play-Wertung der WM auf den dritten Platz vorgearbeitet (846 Punkte). Es führt Brasilien mit 886 Zählern vor Frankreich mit 874 Punkten. Der Sieger erhält Sportkleidung für die Nachwuchsarbeit im Wert von 40 000 Euro.

Akte Geschlossen: Kaum zu glauben, aber wahr. 1998 wurden sie schon gemeinsam Weltmeister, doch der Siegtreffer von Thierry Henry beim 1:0-Viertelfinalsieg der Franzosen gegen Brasilien war das erste Tor des Stürmers auf Vorlage von Zinedine Zidane. Und das, obwohl Torjäger Henry bereits auf 83 Länderspiele kommt und Vorbereiter Zidane sogar auf 106. "Das ist eine Sache, über die alle ein bisschen getuschelt haben. Aber zum Glück ist diese Akte jetzt geschlossen", meinte Henry.

Oranje-Busse: In sage und schreibe 401 Reisebussen waren niederländische Fans zum Spiel ihrer Mannschaft gegen Argentinien (0:0) nach Frankfurt gereist. Für die Main-Metropole war das der Rekord an ausländischen Touristen, die per Bus zu einem der fünf WM-Spiele in die Stadt kamen.

Gutes Omen: Bei der ersten Theatersport-WM hat Deutschland in Dresden ausgerechnet gegen Italien seinen ersten Sieg gefeiert. Das Team setzte sich mit 28:27 durch, hatte aber wie die Südeuropäer vor dem letzten Spieltag am Sonntag schon keine Chance mehr, das Viertelfinale zu erreichen. Beim Theatersport sind die Zuschauer aufgefordert, Fußball-Themen auf die Bühne zu werfen, die dann von den Schauspielern aufgenommen werden. Die Veranstaltung gehört zum Kunst- und Kulturprogramm der Bundesregierung zur Fußball-WM.

Pele-Premiere: Eine halbe Stunde vor der Viertelfinal-Begegnung Brasilien gegen Frankreich in Frankfurt/Main präsentierte Pele auf der Bühne der Zdfarena im Berliner Sony Center sein erstes Album mit dem Titelsong "Peleginga" live. Der dreimalige Weltmeister erfüllte sich mit 65 Jahren damit noch einen musikalischen Traum. Pele hat zwölf eigene Songs aufgenommen. Der beste Fußballer aller Zeiten hat schon immer musiziert und mehr als 500 Songs auf seiner Gitarre komponiert. Sein Titelsong "Peleginga" beinhaltet eine Anspielung auf seine außergewöhnlichen Hüftschwünge (Ginga=Schlenker) als Aktiver.

UMZÄUnung WEG: Der Gerechtigkeitsbrunnen auf dem Frankfurter Römerberg ist nicht mehr von einem Bauzaun geschützt. Seit Sonntag ist das Wahrzeichen im Zentrum der Bankenmetropole, das wegen des Fanzulaufs vorübergehend eingezäunt werden musste, wieder für eine kleine Abkühlung zugänglich und als Foto-Motiv in voller Pracht zu bewundern.

© SID

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