Fußball WM
Die WM-Splitter vom 6. Juli

Der Sport-Informations-Dienst (sid) hat die WM-Splitter vom Donnerstag zusammengestellt. Nach dem deutschen Halbfinal-Aus fällt im Leipziger Zentralstadion das Public Viewing des kleinen Finales gegen Portugal aus.

Der Sport-Informations-Dienst (sid) hat die WM-Splitter vom Donnerstag zusammengestellt.

Schlusspfiff: Nach der deutschen Halbfinal-Niederlage fällt das Public Viewing des kleinen Finales gegen Portugal im Leipziger Zentralstadion aus. "Wenn es am schönsten ist, sollte man aufhören", begründete Geschäftsführer Winfried Lonzen den WM-Schlusspfiff in der Arena: "Wir sehen uns wieder beim Ligapokal-Finale am 5. August, dann mit Fußball auf dem Rasen."Über 20 000 Fans hatten in Leipzig die 0:2-Niederlage im fernen Dortmund verfolgt. Zum Spiel um Platz drei müssen die Anhänger jetzt zum normalen Fan-Fest ins Stadtzentrum von Leipzig ausweichen.

Trikottausch: Bernd Hölzenbein war einer der fleißigsten Sammler. Von all seinen 40 Länderspielen hat der Weltmeister von 1974 das Trikot eines Gegenspielers mitgebracht. Jahrzehnte später lüftete "Holz" das Geheimnis. "Meine Mutter hat damals darauf bestanden, dass ich von jedem Spiel ein Souvenir mitbringe", sagte Hölzenbein. Uwe Bein, Weltmeister von 1990, spendet viele seiner getauschten Shirts für wohltätige Zwecke. Nur eins würde er niemals abgeben - obwohl er damit gar nicht gespielt hat. Bein: "Das Endspieltrikot von 1990 werde ich behalten."

Bekenntnis: Mit ihren starken Leistungen bei der WM hat die deutsche Nationalmannschaft Hamburgs Muslime zu einem öffentlichen Bekenntnis animiert. An der Moschee am Steindamm im Stadtteil St. Georg wurde zwischen den Minaretten ein Seil gespannt, an dem eine Deutschland-Fahne befestigt ist.

PferdemÄHNE: Vom Halbfinal-Aus der deutschen Mannschaft lassen sich Monti und Talis in punkto Haarfarbe nicht beeinflussen. Die beiden Wallache von der Frankfurter Polizei-Reiterstaffel sind weiterhin mit schwarz-rot-gold gefärbter Mähne unterwegs. Schließlich gibt es am Samstag noch das Spiel um Platz drei.

GeschÄFtsmann: Die WM hat vielen Geschäftsleuten viel Geld gebracht. Überraschend positiv fiel auch die Bilanz von Geir Oterhals aus. Der Norweger betreibt Public Viewing in Oslo und hat eigenen Angaben zufolge Speisen und Getränke für 1,4 Mill. Euro verkauft. "Ein wahnsinniger Erfolg", sagt Oterhals. Vor allem das Bier - 0,4 Liter für 6,85 Euro - habe reißenden Absatz gefunden. "Nur bei den Spielen der Iraner lief es nicht so. Aber die haben immerhin für 150 000 Kronen (20 000 Euro) Wasser gekauft", sagt er.

Gesucht: Die kommerziellen Suchmaschinen wie google oder yahoo verzeichneten während der WM einen wahren Ansturm der Fußballfans. Beim Fifa-Partner yahoo war der umstrittene Portugiese Cristiano Ronaldo (16,67 Prozent) vor Brasiliens Weltfußballer Ronaldinho (11, 02) der meistgesuchte WM-Kicker. In der internen deutschen Rangliste schaffte es Michael Ballack mit 19,36 Prozent auf Platz eins vor Lukas Podolski (18,26).

XXL-Kicker: Die Landesregierung von Baden-Württemberg versteigert am Samstag 22 XXL-Tipp-Kick-Figuren aus einer WM-Werbekampagne. Die limitierten Unikate sind 1,20 m groß und tragen Trikots in den Farben des Bundeslandes. Das Mindestangebot pro Stück beträgt 100 Euro. Der Erlös kommt der Stiftung "Kinderland Baden-Württemberg" zu Gute.

© SID

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