Fußball WM
Domenech denkt über Nominierungs-Boykott nach

Frankreichs Nationaltrainer Raymond Domenech hat aus Verägerung über die umstrittene Meldefrist für die WM-Endrunde bis zum 15. Mai einen Nominierungs-Boykott aller WM-Teilnehmer angeregt.

Die umstrittene Meldefrist für die WM-Endrunde in Deutschland bis zum 15. Mai beschäftigt weiter die Nationaltrainer der 32 qualifizierten Nationen. Frankreichs Coach Raymond Domenech hat jetzt einen Nominierungs-Boykott der Teilnehmer vorgeschlagen. "Was will die Fifa tun, wenn kein Trainer seine Mannschaft am 15. Mai meldet? Will sie dann jede Mannschaft ausschließen? Damit wir unser Ziel erreichen, müssen wir Trainer aber geschlossen und ohne jede Ausnahme handeln", erklärte der frühere Nationalspieler am Dienstag in Paris.

Auch Klinsmann kritisiert Meldefrist

Der Meldeschluss für die 23-köpfigen Kader über drei Wochen vor dem WM-Auftakt am 9. Juni ist auch bei Bundestrainer Jürgen Klinsmann auf Kritik gestoßen. Carlos Alberto Parreira vom Weltmeister Brasilien sowie Marco van Basten als niederländischer "Bondscoach" haben sich ebenfalls für einen späteren Termin als Meldeschluss für ihre Aufgebote ausgesprochen. Klinsmann und die übrigen WM-Trainer erhoffen sich von einer Änderung der Nominierungs-Vorschrift in ihrem Sinne ein besseres Bild über die Form ihrer WM-Kandidaten bei der Auswahl ihrer Kader. Mitte März hatte die Fifa einen Antrag für eine spätere Nominierung allerdings zurückgewiesen.

© SID

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