Fußball WM
Ecuadors Trainer nimmt nach 1:5-Debakel den Hut

Nach einem bitteren 1:5 gegen Paraguay in der südamerikanischen WM-Qualifikation hat Ecuadors Nationaltrainer Luis Fernando Suarez seinen Rücktritt erklärt. Weiter auf Kurs liegt Argentinien nach dem 3:0 gegen Bolivien.

Bei der WM 2006 in Deutschland war er noch der Held, jetzt hat Ecuadors Nationaltrainer Luis Fernando Suarez unmittelbar nach der 1:5 (0:2)-Schlappe gegen Paraguay in der südamerikanischen WM-Qualifikation seinen Rücktritt eingereicht. Der WM-Achtelfinalist, der in der WM-Gruppenphase Deutschland mit 0:3 unterlegen war, ist nach drei Spielen ohne Punkt und mit 1:11-Toren Schlusslicht der Eliminatorias. "Zum Wohle des Teams habe ich mich unwiderruflich zum Rücktritt entschieden", verkündete der 47-Jährige.

BVB-Profi Nelson Valdez trifft

Mann des Tages bei Paraguay war Nelson Valdez. Mit einem Gala-Auftritt und einem Tor schoss sich der viel gescholtene Stürmer vonborussia Dortmund den Bundesliga-Frust vom Leib. Für Valdez zählte bei seiner einstündigen Show dagegen nur der gebrochene Torbann. Nach acht Minuten leitete der 23-Jährige per Kopf nach einem Eckball den Sieg der "Albirrojas" ein. Für die Schwarz-Gelben hatte der Ex-Bremer zuletzt exakt vor drei Monaten getroffen. Im rot-weißen Nationaltrikot war der 23-Jährige schon vor 31 Tagen mit seinem Siegtor gegen Uruguay (1:0) der Held.

Die weiteren Treffer für die mit sieben Zählern auf Platz zwei vorgerückten Paraguayer markierten der Doppel-Torschütze Cristian Riveros (26./88.), der ehemalige Bayern-Profi Roque Santa Cruz (51. ) sowie Nestor Ayala (83.). Für Ecuador, das zuvor mit 0:5 in Brasilien untergegangen war, verkürzte Ivan Kaviedes (80.).

Argentinien weiter an der Spitze

Dagegen marschiert Spitzenreiter Argentinien nach dem 3:0 (1:0) gegen Bolivien weiter Richtung WM-Turnier 2010. In Buenos Aires feierten sie besonders Juan Roman Riquelme. "Er ist ein Phänomen. Es erfüllt mich mit Stolz, einen Spieler wie ihn in der Truppe zu haben", lobte Gaucho-Coach Alfio Basile den zweifachen Torschützen (52./72.), der bei seinem spanischen Arbeitgeber FC Villarreal weiter ein Reservistendasein fristet.

Gegen die defensiv eingestellten Bolivianer, die zum dritten Mal ohne Tor blieben, brauchten die ohne den verletzten Hernan Crespo angetretenen Argentinier 40 Minuten, ehe Sergio Agüero das erlösende 1:0 erzielte. Zu den Gewinnern in der Partie vor 43 308 Zuschauern im Monumental-Stadion von Buenos Aires gehörte auch Martin Demichelis von Bundesliga-Spitzenreiter Bayern München.

Kolumbien bezwingt Venezuela

Seinen ersten Erfolg auf dem Weg nach Südafrika feierte Kolumbien mit dem 1:0 (0:0) gegen Venezuela. In Bogota froren bei nass-kaltem Wetter 38 000 Zuschauer im Stadion El Campin, ehe Ruben Bustos per Freistoßtor (81.) die "Cafeteros" aus Kolumbien nach zwei torlosen Unentschieden gegen Venezuela erstmals jubeln ließ. In der Tabelle zog Kolumbien (5 Punkte) an Venezuela (3) vorbei.

Der dritte Spieltag wird am Sonntag mit den Partien Peru gegen Brasilien und Uruguay gegen Chile abgeschlossen. Dienstag und Mittwoch steht dann der zweite Teil des Doppelspieltages mit dem Klassiker Brasilien gegen Uruguay als Höhepunkt an.

© SID

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