Fußball WM
England plant WM-Bewerbung für 2018

Laut Richard Caborn erwägt England eine Bewerbung um die Ausrichtung der Weltmeisterschaft 2018. "Ich denke, es gibt eine gute Chance, dass wir uns bewerben", so der Sportminister.

Nach dem WM-Triumph im eigenen Land 1966 und der Europameisterschaft 1996 könnte es 2018 wieder heißen: "Football is coming home". Das Fußball-Mutterland England erwägt eine Bewerbung um die erneute Ausrichtung einer Weltmeisterschaft. "Ich denke, es gibt eine gute Chance, dass wir uns bewerben", erklärte der Sportminister Richard Caborn am Mittwoch. "Als Sportminister wäre ich enttäuscht, wenn wir es nicht versuchen würden, denn ich würde eine erneute Bewerbung mit aller Kraft unterstützen", sagte Caborn.

Die Infrastruktur, die das Großereignis erfordert, sieht der Regierungsvertreter bereits als gegeben an. "Es gibt keinen Zweifel daran, dass es machbar ist. Wir haben einige der besten Stadien der Welt. In den kommenden Monaten werden wir eine exakte Kostenanalyse durchführen und aufgrund dieser Informationen dann eine Entscheidung fällen. Bevor wir eine formale Absichtserklärung einreichen, müssen wir sehen, wo unsere Stärken und Schwächen liegen", sagte Caborn.

Auch Australien interessiert

Potenzielle Bewerber müssen bis 2009 ihre Absicht bekundet haben, das Endturnier auszurichten. Vor einer Woche hatte bereits Australien erklärt, eine Bewerbung um die Ausrichtung der WM 2018 oder 2022 zu planen. "2018 scheint realistisch zu sein, wir werden in Kürze einige Erklärungen hierzu abgeben", meinte John O´Neill, Präsident des australischen Verbandes FFA. Voraussetzung dafür sei aber anhaltender sportlicher Erfolg. "Ich bezweifle, dass die Fifa die WM an ein Land vergeben wird, dass nur die Nummer 100 in der Rangliste ist. Wir sollten schon unter die Top 20 vorstoßen", sagte O´Neill. Derzeit liegen die Socceroos auf Platz 33.

Die WM 2010 findet in Südafrika statt, für 2014 haben Brasilien und Kolumbien ihr Interesse angemeldet. Der südamerikanische Verband Conmebol hat sich allerdings schon klar für Brasilien als Kandidaten ausgesprochen.

© SID

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