Fußball WM
England richtet Fokus auf Bewerbung für 2018

England will sich ganz auf die Ausrichtung der WM 2018 konzentrieren und die Bewerbung für 2022 zurückziehen. Die Fifa entscheidet im Dezember über die Vergabe der beiden Turniere.

England richtet sein Hauptaugenmerk auf die Ausrichtung der Weltmeisterschaft 2018 und wird möglicherweise schon bald seine Bewerbung für das Endrunden-Turnier 2022 zurückziehen. Dies bestätigte der Chef der Bewerbungskommission David Dein am Dienstag.

"Wir gehen davon aus, dass die USA in Kürze auf ihre Kandidatur für 2018 verzichten wird, um sich auf 2022 zu konzentrieren. Konsequenterweise werden wir dann unsere Bewerbung für die WM 2022 zurücknehmen und unseren Fokus auf den europäischen Vergabekampf für 2018 richten", so Dein weiter. Im Mutterland des Fußballs ist man "heiß auf die Ausrichtung des Turniers" und glaubt für den Fall einer erfolgreichen Bewerbung an einen großen "sportlichen, sozialen und finanziellen Erfolg".

Es gilt als fast sicher, dass die WM 2018 in Europa stattfindet. England, Russland sowie die Kandidaten-Duos Spanien/Portugal und Niederlande/Belgien haben dann die besten Karten. Vier Jahre später zählen neben den USA auch Japan, Südkorea, Australien und Katar zu den aussichtsreichsten Konkurrenten um die Ausrichtung der WM-Endrunde. Am 2. Dezember entscheidet die Fifa-Exekutive in Zürich, wo die beiden kommenden WM-Turniere ausgetragen werden. Sollte Europa für die WM 2018 den Zuschlag erhalten, dürften alle europäischen Bewerbungen für 2022 ebenfalls zurückgezogen werden.

© SID

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