Fußball WM
Frankreich beklagt drei Opfer bei Feierlichkeiten

Der Finaleinzug der "Equipe Tricolore" hatte auch seine Schattenseiten. Mindestens drei Menschen kamen bei den Feierlichkeiten der "Grande Nation" ums Leben, mehrere wurden schwer verletzt.

Tragödien im Jubeltaumel. Bei den Feiern in Frankreich nach dem Final-Einzug der Nationalelf sind mindestens drei Menschen getötet worden, zudem gab es mehrere Schwerverletzte.

Ein weiterer Mann, der in Lyon zusammen mit einer Gruppe von Freunden in den Fluss Saone gesprungen war, wird vermisst. Er ist möglicherweise ertrunken.

In Paris starb ein Mann, der auf das Dach eines Metrowaggons gestiegen war und von dort auf die Schienen stürzte. Auch eine junge Frau, die als feiernder Sozius auf einem Motorrad mitfuhr, wurde bei einem Unfall in der Hauptstadt getötet. Der Fahrer war in eine Menschengruppe gerast, wobei er und mehrere Personen schwere Verletzungen erlitten.

In Lens starb eine aus einem Autofenster gelehnte Frau, als der Wagen einen Schlenker machte und die Beifahrerin gegen ein Hindernis prallte. Bei einer Public-Viewing-Übertragung im Süden der Hauptstadt, wo rund eine halbe Million Menschen die "Equipe Tricolore" feierten, wurde ein Mann niedergestochen. Über die Schwere seiner Verletzungen war zunächst nichts bekannt.

In Paris wie auch in Marseille und Lyon musste die Polizei zeitweilig mit Tränengas gegen Randalierer vorgehen und mehrere Dutzend Personen vorübergehend festnehmen.

© SID

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