Fußball WM
Französische Siegesfeiern fordern ein Todesopfer

Die Siegesfeiern nach dem Erfolg des französischen WM-Teams gegen Brasilien haben in der Heimat ein Todesopfer gefordert. Ein Mann wurde von der Polizei erschossen, nachdem er selbst auf feiernde Fans gefeuert hatte.

Der Einzug der französischen Nationalmannschaft ins Halbfinale der WM 2006 in Deutschland ist von tragischen Ereignissen in der Heimat überschattet worden. Bei den Siegesfeiern nach dem 1:0-Erfolg im Viertelfinale gegen Titelverteidiger Brasilien ist es zu einem Todesfall und 69 Verhaftungen gekommen. Ein Mann wurde in Cap d´Ail von der Polizei erschossen, nachdem er - genervt von den lautstarken Jubelgesängen - auf die Fans geschossen hatte. Eine Frau wurde dabei schwer verletzt.

In Paris zerstörten die Randalierer mehrere Fensterscheiben von Geschäften und zündeten zwei Autos an, teilte die Polizei am Sonntag mit. Eine Polizistin musste sich mit Verletzungen im Gesicht zur Behandlung ins Krankenhaus begeben, nachdem sie von einer Flasche getroffen worden war.

Insgesamt bejubelten auf den Champs-Elysees rund eine halbe Million Menschen den Halbfinal-Einzug der Equipe Tricolore. Spielmacher Zinedine Zidane wurde mit "Zizou, Zizou"-Sprechchören gefeiert.

© SID

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%