Fußball WM
Ghana-Recke Kuffour kaum zu trösten

Der ehemalige Bayernakteur Sammy Kuffour hat mit seinem missglückten Rückpass zu Torwart Richard Kingston die Niederlage Ghanas gegen Italien besiegelt und war nach dem Match untröstlich.

Sammy Kuffour, ehemaliger Spieler aus den Reihen Bayern Münchens, ist der Pechvogel der Partie Italien gegen Ghana. Vereinskollege Totti versuchte noch ihn zu trösten, doch es half nichts. Ein missglückter Rückpass zu seinem Torwart Richard Kingston, der bei Italien-Stürmer Vincenzo Iaquinta landete, welcher Kingston nur noch ausspielen und den Ball ins Tor schieben musste, besiegelte die 2:0 Niederlage des viemaligen Afrikanischen Meisters Ghana. Sieben Minuten vor Abpfiff waren somit die letzten Hoffnungen für einen positiven Einstieg in die WM aus Sicht der Ghanaer geplatzt.

"Tut mir leid für mich, meine Familie, mein Land und ganz Afrika", entschuldigte sich der Verteidiger von AS Rom mit einem Zittern in der Stimme für seinen amateurhaften Fehler.

Sammy Kuffour "ist einer der Gründe warum wir überhaupt dabei sind"

Kuffours Teamkollegen verkniffen sich nach der Partie jeden Vorwurf an die Adresse des 29-Jährigen. "So ein Fehler passiert jedem Fußballer mal. Sammy ist ein Riesenkerl und hat in der Qualifikation tolle Spiele gemacht. Er ist einer der Gründe, warum wir überhaupt dabei sind. Da kann man gar nicht böse sein", sagte der Mainzer Otto Addo. Hans Sarpei vom VfL Wolfsburg ergänzte: "Er braucht von uns keinen Trost, er wird sich selbst aufrichten können."

In der Tat hatte Kuffour die erste tiefe Niedergeschlagenheit schnell abgeschüttelt. "Unsere Taktik war grundsätzlich in Ordnung, wir hatten einfach Pech. Verbessern müssen wir natürlich die Gefährlichkeit vor dem Tor, sonst werden wir kein Spiel gewinnen", sagte der Außenverteidiger, der sieben Jahre lang das Trikot des deutschen Rekordmeisters Bayern München trug.

Ob die Ghanaer aus ihrer missratenen WM-Premiere gelernt haben, müssen sie am Samstag (18.00 Uhr/live bei Premiere und im ZDF) in Köln gegen Tabellenführer Tschechien unter Beweis stellen. Bei einer weiteren Niederlage wäre das Vorrunden-Aus wahrscheinlich besiegelt und das große Ziel des Sammy Kuffour zumindest bei diesem Turnier unerreichbar geworden: "Einmal bei einer WM gegen Brasilien spielen, davon habe ich schon als Kind geträumt."

© SID

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