Fußball WM
Gleichberechtigung für englische "Bobbies" bei WM

Im Kampf gegen Hooligans sollen die 79 englischen Polizisten, die bei der WM im Einsatz sind, die gleichen Rechte bekommen wie ihre deutschen Kollegen. Die britischen "Bobbies" dürfen somit auch Randalierer festnehmen.

Die britischen "Bobbies" sollen bei der Weltmeisterschaft nicht nur als "optische" Abschreckung dienen, sondern auch gegen ungeliebte Störenfriede vorgehen können. Im Kampf gegen Hooligans sollen die insgesamt 79 britischen Polizisten, die bei der WM in Deutschland im Einsatz sind, mit den gleichen Rechten ausgestattet werden wie ihre deutschen Kollegen. Die britischen Ordnungshüter dürfen auch auf deutschem Boden Festnahmen durchführen und sollen vor allem auch dafür sorgen, dass die Fans von der Insel Nazi-Parolen und-Grüße unterlassen. Das gab Staatssekretär Charles Clarke am Donnerstag bekannt.

Von den 79 Polizei-Offizieren in Deutschland werden 44 in Uniform und der Rest in Zivil agieren. Begleitet wird das Aufgebot von vier Anwälten, die bei rechtlichen Unstimmigkeiten eingreifen sollen.

Bei der WM werden rund 100 000 britische Anhänger erwartet. Gegen Randalierer sollen in der Heimat harte Strafen und Stadionverbote verhängt werden. In Deutschland werden zur Zeit Vorkehrungen getroffen, dass Hooligans innerhalb von nur 24 Stunden der Prozess gemacht werden kann.

Die englische Polizeitruppe soll bei der WM an neuralgischen Punkten wie Stadioneingängen, Flug- und Schiffs-Häfen sowie Bahnhöfen postiert werden. Bei der Ausreise der britischen Fans werden auch deutsche Beamte an britischen Häfen präsent sein. Allerdings dürfen sie in England keine Festnahmen durchführen.

© SID

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