Fußball WM
Hamburg gibt positive Rückmeldung zur WM

Die Hansestadt Hamburg hat sich in die Riege der positiven Rückmeldungen zur WM eingereiht. Nach dem letzten Spiel am vergangenen Freitag zwischen Italien und der Ukraine zogen die Verantwortlichen ein positives Fazit.

Die Hansestadt Hamburg hat ein positives WM-Fazit gezogen. "Für die Stadt war es ein sensationeller Erfolg. Alle im Vorfeld geplanten Maßnahmen haben sich als richtig herausgestellt und sind mit Begeisterung und Euphorie angenommen worden", sagte Hamburgs WM-Sprecher Karl-Heinz Blumenberg nach dem letzten Spiel am vergangenen Freitag zwischen Italien und der Ukraine .

Die anvisierte Marke von rund einer Million Fan-Fest-Besuchern wurde bereits vor den Halbfinalspielen um rund 400 000 übertroffen. "Selbst wenn wir die Tore schließen mussten, wurde das friedlich akzeptiert. Das Konzept ist 100-prozentig aufgegangen", erklärte Blumenberg und hob auch das umfangreiche Rahmenprogramm der Stadt hervor.

So zog der Sightseeing-Bereich an der Binnenalster mit Wasserspielen und anderen Unterhaltungspunkten jeden Abend 5 000 bis 10 000 Menschen an. "Wenn man sich über die nackten Zahlen hinaus ein Bild von der Begeisterung machen will, sollte man im Rathaus einen Blick ins Gästebuch der Stadt werfen und schauen, was dort hineingeschrieben wurde", meinte Blumenberg.

Auch die Hamburger Polizei vermeldete keine größeren Zwischenfälle. In der WM-Arena der Hansestadt fanden neben drei Vorrundenpartien je ein Achtel- und ein Viertelfinale statt. Alle Begegnungen waren mit jeweils 50 000 Zuschauern ausverkauft.

Daumen hoch auch in Frankfurt

Am Rande des WM-Viertelfinals zwischen Frankreich und Brasilien sind zwei französische Fans wegen Körperverletzung bzw. des Besitzes von bengalischen Feuern und Haschisch vorübergehend festgenommen worden. Zudem hat es elf Strafanzeigen wegen des Diebstahls von Eintrittskarten gegeben.

"Insgesamt war alles friedlich, es gab keine Probleme", bilanzierte Peter Freier von der WM-Pressestelle der Polizei nach dem letzten von insgesamt fünf WM-Spielen in der Bankenmetropole: "Wir sind mit dem Verlauf insgesamt sehr zufrieden. Das sowohl für das Stadion als auch für die Fan-Arena."

In der Public-Viewing-Zone am Main und ringsherum hatten das WM-Aus des Titelverteidigers am Samstagabend rund 60 000 Menschen verfolgt, so dass die Gesamtzuschauerzahl seit WM-Beginn bei über 1,3 Mill. liegt.

Die Kosten für die bis zum 9. Juli weiterhin geöffnete Fan-Meile liegen für die Stadt bei über acht Mill. Euro. Wie teuer die WM den Spielort Frankfurt/Main insgesamt zu stehen kommt, ist noch ungewiss. Allein für die Müll-Beseitigung wird mit Kosten in Höhe von 300 000 Euro gerechnet.

An den fünf Spieltagen waren Deutsches Rotes Kreuz, Feuerwehr und andere Hilfskräfte mit 1 650 Personen im Einsatz. Hinzu kamen schätzungsweise annähernd 5 000 Polizeibeamte.

"Als Gastgeber des ersten WM-Spiels der englischen Mannschaft hatte Frankfurt bei den englischen Fans sofort das Eis gebrochen. Durch dieses umsichtige Verhalten der Sicherheitskräfte sind bei den Fans gleich die Weichen für die nächsten Spiele gestellt worden", stellte Nikolaus Münster vom örtlichen Presseamt ein besonderes WM-Verdienst der Gastgeberstadt Frankfurt heraus.

© SID

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