Fußball WM
Hashemian will Sport und Politik trennen

Der iranische Bundesliga-Stürmer Vahid Hashemian von Hannover 96 hat in einem Interview dazu aufgerufen, Poltik sowie wirtschaftliche Interessen vom Sport zu trennen. Der 29-jährige Stürmer appellierte an die Fairness.

Der iranische Nationalstürmer Vahid Hashemian von Bundesligist Hannover 96 hat in einem Interview mit der Nachrichten Agentur Iran Sports Press appelliert, den WM-Start seines Teams nicht zu politisieren. "Politik und wirtschaftliche Interessen sollten im Sport keinen Einfluss haben. Lasst uns alle dafür sorgen, dass Fairness im Vordergrund steht. Durch Sportsgeist können Menschen mit verschiedenen kulturellen Hintergründen ein so großartiges Turnier zu einem Erfolg werden lassen", betonte der 29-Jährige.

Bei seiner letzten WM-Teilnahme 1998 hatte das iranische Team die Fair-Play-Trophäe gewonnen. Dieses Mal wird der WM-Start von politischen Diskussionen überschattet. Mehrere Politiker hatten sogar einen Ausschluss des Irans angeregt, nachdem Staatspräsident Mahmoud Ahmadinejad vor kurzem mit seinen Äußerungen, Israel sollte "von der Landkarte verschwinden" Empörung hervorrief. Auch um das iranische Atomprogramm gibt es Streit.

Regeneration schreitet voran

Zu seiner persönlichen Situation meinte Hashemian: "Ich erhole mich gerade von meiner Knieverletzung." Er könne noch nicht sprinten, hoffe jedoch, in einer Woche ins Mannschaftstraining einsteigen zu können. "Ich denke, ich kann beim Testspiel am 28. Mai gegen Kroatien wieder dabei sein", so der Bundesliga-Profi, der vor seinem Wechsel nach Hannover schon beim VfL Bochum und beim deutschen Rekordmeister Bayern München unter Vertrag stand.

© SID

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