Fußball WM
Hiddink zeigt Foul-Vorwürfen die rote Karte

Der Trainer des australischen Teams, Guus Hiddink, hat die Vorwürfe des Präsidenten des japanischen Fußball-Verbandes, dass die "Socceroos" absichtlich den Gegner verletzten, als "Blödsinn" bezeichnet.

Guus Hiddink hat den Äußerungen des Präsident des japanischen Fußball-Verbandes die rote Karte gezeigt. Der Trainer der australischen Nationalmannschaft hat Vorwürfe von Saburo Kawabuchi entschieden zurückgewiesen, wonach seine Elf bewusst Spieler ihrer Kontrahenten verletzen würde. "Das ist Blödsinn", sagte Hiddink am Sonntag: "Uns so etwas zu unterstellen, ist absolut inakzeptabel und respektlos gegenüber meiner Mannschaft."

Nach einem WM-Testspiel Anfang Juni gegen die Niederlande in Rotterdam waren die "Socceroos" für die Verletzungen von Wesley Sneijder, Philip Cocu und Giovanni van Bronckhorst verantwortlich gemacht worden. Diese Kritik erneuerte Kawabuchi nun vor dem Auftaktspiel der "Aussies" gegen Japan am Montag in Kaiserslautern (15.00 Uhr). "Sie haben eine Menge schmutziger Fouls begangen, sind oft auf die Knöchel gegangen", sagte der japanische Funktionär.

Van Basten: "Da war nichts Schmutziges dabei"

"Wir spielen immer fair und engagiert, wenn wir den Platz betreten", wehrte sich auch Mannschaftskapitän Mark Viduka: "Wir wollen niemanden absichtlich verletzen." Selbst der Bondscoach der Elftal, Marco van Basten, hatte nach dem Duell mit Australien erklärt, es sei ein faires Spiel gewesen und die Verletzungen unglücklich zustande gekommen: "Da war nichts Schmutziges dabei."

© SID

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