Fußball WM
Hurtado sorgt sich um WM-Teilnahme

Kapitän Ivan Hurtado von Deutschlands Vorrundengegner Ecuador muss sich wegen anhaltender Kniebeschwerden in physiotherapeutische Behandlung begeben. Auch das Knie von Franklin Salas ist entzündet.

Ein Fragezeichen steht derzeit hinter der rechtzeitigen Genesung für die WM in Deutschland (9. Juni bis 9. Juli) der ecuadorianischen Nationalspieler Ivan Hurtado und Franklin Salas. Hurtado, Kapitän und Rekordnationalspieler von Deutschlands WM-Vorrundengegner, bangt wegen anhaltender Kniebeschwerden um seinen Einsatz. Der Verteidiger von Katars Vizemeister Al-Arabi wird bereits in den nächsten Tagen von Physiotherapeut Tonny Ocampo zur Behandlung in Quito erwartet. Die Schmerzen belasten den Spielführer von "La Tricolor" seit der 0:1-Niederlage gegen die Niederlande am 1. März.

Größere Bedenken hat Nationaltrainer Luis Fernando Suarez dagegen beim Heilungsprozess von Franklin Salas, dessen vor sieben Monaten operiertes Knie (Kreuzbandriss) erneut entzündet ist. Der Stürmer von LDU Quito befindet sich seit rund zwei Monaten zur Rehabilitation in der Kurklinik von Bad Kissingen und sieht seine Chancen schwinden, rechtzeitig zur WM fit zu werden.

Derweil plant der Verband FEF bereits ohne die wegen illegaler Beschaffung von US-Visa in Haft sitzenden Funktionäre Vinicio Luna (Koordinator der Auswahlmannschaften) und Patricio Maldonado (Teamarzt) für die WM. Maldonado soll durch Ruben Santa Maria, den Suarez aus der gemeinsamen Zeit bei Erstligist Aucas kennt, ersetzt werden. Wegen der Affäre ist auch die Einreise der Südamerikaner in die US-Stadt New Jersey zum Testspiel am 24. Mai gegen Kolumbien gefährdet.

© SID

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