Fußball-WM in Katar
WM soll nicht mit Olympia kollidieren

Sollte die Fußball-WM in Katar 2022 verschoben werden, soll es keine Kollision mit den Olympischen spielen geben. Das habe FIFA-Chef Joseph Blatter zugesagt, meldet das Internationale Olympische Komitee.
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BerlinIOC-Präsident Thomas Bach geht davon aus, dass es nicht zu einer terminlichen Kollision der Olympischen Winterspiele 2022 mit der Fußball-WM in Katar kommt. Er habe die Zusage von FIFA-Chef Joseph Blatter, „dass es keinen Kampf geben werde“, sagte der erste Mann im Internationalen Olympischen Komitee in einem Interview mit dem britischen Sender BBC.

„Ich habe keinen Grund, das nicht zu glauben“, meinte der Tauberbischofsheimer. „Er machte sehr deutlich, dass ein Zusammentreffen dieser beiden großen Ereignisse in niemandem Interesse sei“, berichtete Bach von Blatter.

Wegen der extremen Hitze in den Sommermonaten im Wüstenstaat Katar wird seit längerem über eine Verlegung der Fußball-WM in die Winterzeit diskutiert. Anfang September hatte der Weltfußball-Verband die Monate Januar und Februar 2022 als einen der möglichen Termine für die WM genannt, ebenso November/Dezember 2022. Olympische Winterspiele finden in der Regel im Februar statt.

Bach betonte, dass es „keine Gewinner“ gebe, wenn die Olympischen Winterspiele 2022 und die Fußball-WM zusammenfielen. „Die Athleten und die Spieler würden die Aufmerksamkeit, die sie verdienen, nicht bekommen. Auch für alle Sponsoren und Sendeanstalten, die daran beteiligt wären, wäre es sehr, sehr schwierig dies zu handhaben“, sagte der 60-Jährige.

Wie schon in Interviews zuvor hielt sich Bach mit Äußerungen zu der Krise bei der FIFA im Zusammenhang mit der Vergabe der WM-Turniere 2018 nach Russland und 2022 nach Katar zurück. „Es ist nicht meine Aufgabe, der FIFA Ratschläge über die Medien zu geben“, sagte der Deutsche.

„Sie wissen, was sie tun müssen, um die Untersuchung so schnell wie möglich zu Ende zu bringen und dann das Ergebnisse und die Gründe für dieses Ergebnis der Öffentlichkeit zu präsentieren. Ich denke, dies ist von entscheidender Bedeutung.“

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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