Fußball WM
Iran und Ivankovic gehen getrennte Wege

Der Kroate Branko Ivankovic hat bei WM-Teilnehmer Iran seinen Rücktritt zum 1. Juli angekündigt. "Nach fünf Jahren ist es Zeit zu gehen", so der Trainer nach dem 1:1-Unentschieden seiner Mannschaft gegen Angola.

WM-Teilnehmer Iran muss sich ab dem 1. Juli auf die Suche nach einem neuen Trainer begeben. Der Kroate Branko Ivankovic erklärte nach dem 1:1-Unentschieden im letzten Vorrundenspiel gegen Angola seinen Rücktritt. "Mein Vertrag läuft am 1. Juli aus, es gab keine Verhandlungen. Nach fünf Jahren ist es Zeit zu gehen. Ich suche eine neue Herausforderung, irgendwo", so Ivankovic.

Ivankovic lobte seine Mannschaft, die zum Auftakt gegen Mexiko verloren hatte (1:3) und auch Vize-Europameister Portugal unterlag (0:2), über den grünen Klee. In der iranischen Öffentlichkeit waren die Vorstellungen des "Team Melli" allerdings kritisiert worden.

"Er wollte nicht spielen"

Zudem hatte es zwischen Ivankovic und seinem Mittelfeldstar Ali Karimi vom deutschen Rekordmeister Bayern München einige Differenzen gegeben. Gegen Angola weigerte sich der Bayern-Profu zu spielen. Ivankovic: "Ich habe ihn gefragt, aber er wollte nicht."

Mit sofortiger Wiorkung entließ das iranische Sportministerium außerdem Verbandspräsident Mohammad Dadkan, der seine Demission aus der Heimat erfuhr. Das Sportministerium entschuldigte sich ferner beim Volk für "den verletzten Stolz". Am Samstag soll bereits der Nachfolger für den Präsidenten bekannt gegeben werden.

© SID

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