Fußball WM
Japaner sollen bei WM nicht von Brücken springen

Die japanischen Fans springen nach Siegen ihres Teams gerne von Brücken. Bonns Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann hat den Anhängern der "Blue Samurai" allerdings geraten, während der WM auf dieses Ritual zu verzichten

Bärbel Dieckmann sorgt sich während der Weltmeisterschaft um die Sicherheit der Fans im Allgemeinen, aber ganz besonders um das Wohl der japanischen Fans. Die Bonner Oberbürgermeisterin hat den Fans von WM-Teilnehmer Japan davon abgeraten, Erfolge ihres Teams mit dem traditionellen Sprung von einer Brücke zu feiern. "Springt nicht in den Rhein, ihr könntet ertrinken. Wir müssen allen Anhängern das Schwimmen im Rhein strikt verbieten", sagte Dieckmann japanischen Medien. Der Asienmeister hat sein WM-Quartier in der ehemaligen Bundeshauptstadt aufgeschlagen.

Beim Achtelfinaleinzug der "Blue Samurai" bei der WM 2002 waren Hunderte von Fans in einen Kanal gesprungen. Von früheren Siegesfeiern sind sogar Todesfälle überliefert. Bei der Endrunde in Deutschland trifft Japan in der Gruppe F auf Weltmeister Brasilien, Kroatien und Australien.

© SID

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