Fußball WM
Kanadischer Verband buhlt offen um Frauen-WM 2011

Auf der verbandseigenen Homepage hat der kanadische Verband CSA Fifa-Boss Sepp Blatter als Befürworter der Frauen WM 2011 in Kanada genannt, für die sich auch der DFB bewirbt. Bei der Fifa wusste man indes von nichts.

Der kanadische Fußball-Verband (CSA) hat im Werben um die Ausrichtung der Frauen-WM 2011, die der Deutsche Fußball-Bund (DFB) gern nach Deutschland holen möchte, für Irritationen gesorgt. Die CSA veröffentlichte auf ihrer Homepage die Nachricht, neben Concacaf-Präsident Jack Warner habe sich auch Weltverbandspräsident Joseph Blatter bei der jüngst in dem nordamerikanischen Land ausgetragenen U20-WM für Kanada als WM-Gastgeber ausgesprochen.

Dies konnte Fifa-Sprecher Andreas Herren am Donnerstag nicht bestätigen: "Ich kann keinen Kommentar geben. Wir werden bei den Kanadiern nachhaken", sagte Herren dem Sport-Informations-Dienst (sid).

Deutschland, Kanada und Frankreich gelten als Favoriten

Neben den drei favorisierten Ländern Deutschland, Kanada und Frankreich bewerben sich auch Australien und Peru um die Austragung des Turniers, gelten jedoch als krasse Außenseiter. Die Schweiz als sechster Bewerber hat ihre Kandidatur bereits zurückgezogen.

Nach dem vom Weltverband Fifa verfolgten Rotationsprinzip hat eigentlich eine europäische Nation die größten Erfolgsaussichten. Doch Kanada hatte sich schon für 2007 beworben und war nur nicht berücksichtigt worden, weil das Turnier 2003 wegen der Sars-Epedemie nicht wie geplant in China ausgetragen werden konnte. Deshalb findet die diesjährige WM im Reich der Mitte statt.

© SID

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