Fußball WM
Keeper Green fehlt England bei WM

Englands-Nationaltrainer Sven-Göran Eriksson muss bei der WM in Deutschland auf Ersatzkeeper Robert Green verzichten. Der Schlussmann zog sich im Testspiel gegen Weißrussland eine Leistenverletzung zu.

Die Sorgenfalten von Englands scheidendem Nationaltrainer Sven-Göran Eriksson im Vorfeld der WM in Deutschland (9. Juni - 9. Juli) werden immer größer. Nach dem Fußbruch von Wayne Rooney (Manchester United), der damit wahrscheinlich für die Titelkämpfe ausfallen wird, muss der Schwede definitiv auch auf Ersatztorhüter Robert Green verzichten. Der 26-Jährige von Norwich City zog sich bei der 1:2-Testspielpleite einer B-Auswahl der Engländer in Reading gegen Weißrussland eine Leistenverletzung zu und fällt für das Turnier aus. Für Green soll Scott Carson vom FC Liverpool nachnominiert werden.

Green war nur fünf Minuten nach seiner Einwechslung in der Halbzeit bei einem Abschlag ausgerutscht und hatte dabei die Verletzung davongetragen. Sein verunglückter Abschlag landete zudem vor den Füßen von Witali Kutuzow, der den Ball zum 1:1-Ausgleich nur ins leere Tor zu schieben brauchte (50.), nachdem Jermaine Jenas von Tottenham Hotspur die Engländer vor der Pause in Führung gebracht hatte (34.).

Sergej Kornilenko verdarb England mit seinem Siegtreffer (81.) in Unterzahl endgültig den Abend. Sergei Omeljantschuk hatte wegen wiederholten Foulspiels Gelb-Rot gesehen (75.). "Es ist immer enttäuschend, ein Fußballspiel zu verlieren. Aber wichtig ist unser erstes WM-Spiel gegen Paraguay" sagte Eriksson, der auf zahlreiche Leistungsträger wie Steven Gerrard, David Beckham oder Frank Lampard verzichtete.

Youngster Walcott einziger Lichtblick - Owen noch ohne Spritzigkeit

Für einen Lichtblick sorgte der erst 17-jährige Theo Walcott von Arsenal London. Der völlig überraschend ins WM-Aufgebot berufene Angreifer, der bislang noch kein Spiel in der englischen Premier League absolviert hat, kam 30 Minuten vor dem Ende zu seinem Länderspieldebüt und überzeugte mit einer couragierten Leistung. "Er hat gezeigt, dass er bereit ist", sagte Eriksson.

Stürmer Michael Owen von Newcastle United feierte ein rund einstündiges Comeback nach einem Mittelfußbruch. Dem 26-Jährigen fehlte es aber noch an Spritzigkeit und Torgefährlichkeit.

© SID

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