Fußball WM
Klose und Ballack stehen als "MVP" zur Wahl

Michael Ballack und Miroslav Klose sind für die Wahl zum "Most Valuable Player" der WM vorgeschlagen worden. Insgesamt zehn Kandidaten wurden von der Technical Study Group der Fifa ausgewählt.

Große Ehre für Michael Ballack und Miroslav Klose: Deutschlands Mannschaftskapitän und der mit fünf Treffern bislang erfolgreichste WM-Torschütze sind unter den zehn Kandidaten für die Nachfolge von Oliver Kahn als "Most Valuable Player" (MVP) der WM. Der deutsche Nationaltorhüter hatte 2002 als erster Keeper den "Goldenen Ball" gewonnen.

Beckenbauer: "Die Alten werden es richten"

Insgesamt zehn Kandidaten wurden von der Technical Study Group (TSG) der Fifa vorgeschlagen, Vertreter der Presse werden über den besten Spieler der 18. WM abstimmen. Neben Ballack und Klose wurden die Italiener Andrea Pirlo, Fabio Cannavaro, Gianlugi Buffon und Gianluca Zambrotta sowie die Franzosen Zinedine Zidane, Thierry Henry und Patrick Vieira nominiert. Außerdem wurde der Portugiese Maniche vorgeschlagen. "Ich denke, dass es einer von den Alten richten wird", sagte OK-Chef Franz Beckenbauer.

Die bisherigen Gewinner waren 2002 Oliver Kahn, 1998 Ronaldo, 1994 Romario (beide Brasilien), 1990 Salvatore Schillaci (Italien), 1986 Diego Maradona (Argentinien) und 1982 Paolo Rossi (Italien).

Podolski als bester Youngster vorgeschlagen

Lukas Podolski darf auf die Ehrung als bester Youngster der WM hoffen. Der vom 1. FC Köln zu Bayern München gewechselte Stürmer wurde von der Technical Study Group (TSG) des Weltverbandes Fifa in die Vorauswahl von insgesamt sechs Spielern nominiert, nachdem er im Internet-Votum knapp den Sprung in die "Top 3" verpasst hatte.

Die fast eine Million Internet-User auf der offiziellen WM-Seite (www.fifaworldcup.com) hatten den Ecuadorianer Luis Valencia (34,29 Prozent), den Portugiesen Cristiano Ronaldo (25,04) und den Argentinier Lionel Messi (12,30) nominiert. Podolski hatte mit 6,29 Prozent Rang vier belegt.

Dafür erhielt er wie der Schweizer Bundesliga-Profi Tranquillo Barnetta von Bayer Leverkusen und der Spanier Cesc Fabregas einen der drei Nachrücker-Plätze, die die TSG unter Vorsitz des früheren DFB-Trainers Holger Osieck zu vergeben hat. Der Engländer Wayne Rooney, der im Internet-Votum Rang fünf belegt hatte (4,77), wurde dagegen nicht berücksichtigt.

Die TSG wird am Freitag den Gewinner verkünden. Der beste junge Spieler wird auf Grund einer Reihe von Kriterien von der Technischen Studiengruppe bewertet und ausgewählt. Die sieben Kriterien sind: Talent, jugendlicher und erfrischender Spielstil, Kreativität und Unterhaltung, taktische Reife, Echo bei den Fans, Ergebnisse und Fairplay.

© SID

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