Fußball WM
Koller trifft gegen Trinidad und Tobago doppelt

Rechtzeitig zum Beginn der WM meldet sich Jan Koller zurück. Der Dortmunder traf beim 2:0 der tschechischen Nationalmannschaft gegen WM-Neuling Trinidad und Tobago doppelt.

Bundesliga-Profi Jan Koller und die tschechische Nationalmannschaft haben sich für die WM-Endrunde in Deutschland warm geschossen. Im letzten Testspiel fertigte der Europameister von 1976 in Prag den WM-Neuling Trinidad und Tobago mit 3:0 (3:0) ab, dabei erzielte der Dortmunder zwei Tore. Die Mannschaft von Trainer Karel Brückner, der bis auf den angeschlagenen Tomas Rosicky alle Stars einsetzte, dominierte nach Belieben.

Nedved erhöht auf 2:0

Koller brachte die Tschechen, die ihr erstes WM-Spiel am 12. Juni in Gelsenkirchen gegen die USA bestreiten, schon in der sechsten Minute mit einem Kopfball nach Flanke von Karel Poborsky in Führung. Nach dem 2:0 durch Superstar Pavel Nedved, für den Koller den Ball ablegte (22.), traf der scheidende Dortmunder fünf Minuten vor der Pause wieder selbst. Nach einer sehenswerten Kombination über Nedved und Poborsky brauchte Koller den Ball nur zu seinem 42. Tor im 68. Länderspiel über die Linie zu drücken.

Die Gäste aus der Karibik, die nach dem 1:3 gegen Slowenien und dem 1:2 gegen Wals ihre dritte Testspielpleite hintereinander kassierten, wirkten völlig überfordert. Das Team des niederländischen Trainers Leo Beenhakker brachte das Tor von Petr Cech nicht einmal ernsthaft in Gefahr. Ihr WM-Debüt gegen die "Soca Warriors" am 10. Juni in Dortmund gegen Schweden. Die weiteren Gegner in der Gruppe B sind am 15. Juni in Nürnberg Ex-Weltmeister England und am 20. Juni in Kaiserslautern Paraguay.

Die tschechische Null steht

Tschechien blieb damit auch im dritten WM-Test ohne Gegentor. Zuvor hatte das Brückner-Team 2:0 gegen WM-Starter Saudi-Arabien und ohne die meisten Stars 1:0 gegen den deutschen Auftaktgegner Costa Rica gewonnen. Neben den USA sind WM-Neuling Ghana am 17. Juni in Köln und der dreimalige Weltmeister Italien am 22. Juni in Hamburg die weiteren Kontrahenten in der Vorrundengruppe E.

© SID

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