Fußball WM
Lange Gesichter in Costa Rica

Coach Alexandre Guimaraes hat mit seiner Nominierung des vorläufigen 28-köpfigen WM-Kaders Unmut auf sich gezogen. Die nicht gesetzten Winston Parks, Rolando Fonseca und Oscar Rojas aus Costa Rica schmollen.

Nach der Nominierung des vorläufigen 28-köpfigen WM-Kaders hat Nationaltrainer Alexandre Guimaraes den Unmut von einigen Profis aus Costa Rica auf sich gezogen. Unter anderen sind Winston Parks (Lokomotive Moskau), Rolando Fonseca (Alajuelense) und Oscar Rojas (Veracruz) nicht berücksichtigt worden und sind jetzt beleidigt. Die "Ticos" sind Gegner von Gastgeber Deutschland im WM-Eröffnungsspiel am 9. Juni in München.

"Es sind nicht fehlende Fähigkeiten bei mir, sondern andere Gründe", unkte beispielsweise Fonseca. Rojas meinte: "Er hat seine feste Gruppe, und einige von uns haben ihm einfach nicht gepasst." Parks war zwar tief getroffen von der Nichtberücksichtigung, wollte nach Angaben seiner Angehörigen aber keinen Kommentar abgegeben, um nicht noch mehr Öl ins Feuer zu gießen.

Guimaraes setzt auf die Jugend

Parks hatte bei der WM 2002 in Südkorea und Japan beim 1:1 der Costa Ricaner gegen den späteren WM-Dritten Türkei getroffen. Nicht nominiert wurden von Guimaraes außerdem weitere WM-Asse der "Ticos" von 2002 wie Mauricio Wright, Steven Bryce, William Sunsing, Carlos Castro, Pablo Chinchilla und Rodgrido Cordero.

Aus der WM-Truppe von 2002 sind noch neun Spieler dabei, darunter Rekordtorjäger Paulo Wanchope. Guimaraes setzt auch auf die Jugend, denn 13 Nominierte sind jünger als 25 Jahre. Im Ausland tätig sind Gilberto Martinez (Brescia Calcio/Italien), Roy Miller (Bodö Glimt/Norwegen), Douglas Sequeira (Real Salt Lake/USA) und Mauricio Solis (Comunicaciones/Guatemala).

© SID

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