Fußball WM
Leipziger WM-Stadion wechselt nicht den Besitzer

Nach monatelangen Verhandlungen ist das Interesse der Auric-Gruppe am Leipziger WM-Stadion erloschen. Somit bleibt Michael Kölmel weiterhin der Besitzer der Arena.

Das Leipziger WM-Stadion bleibt weiterhin im Besitz von Michael Kölmel. Nach monatelangen Verhandlungen erklärte die Auric-Gruppe des Krefelder Unternehmers Gerald Wagener, dass sie nicht mehr an dem Kauf des für 116 Mill. Euro modernisierten Stadions interessiert sei.

Auch andere Kaufinteressenten nicht in Sicht

"Die Auric Group hat den Vertretern des Verkäufers mitgeteilt, dass kein Interesse an der Fortführung von Verhandlungen und Gesprächen besteht", erklärte das Entertainment-Unternehmen in einer Pressemitteilung. Auch andere Kaufinteressenten sind derzeit nicht in Sicht. Noch im Februar war die Rede davon gewesen, dass das Geschäft mit einer angeblichen Verkaufssumme von 27 Mill. Euro noch vor der WM abgeschlossen sein sollte. Dagegen hatte aber auch die Stadt Leipzig ihr Veto eingelegt, um Unruhe vor der Fußball-WM zu vermeiden.

Kölmel hatte mit der Stadt Leipzig einen Betreiberzuschuss von 1,2 Mill. Euro jährlich bei einer Laufzeit von 20 Jahren vereinbart. Der Multiunternehmer erklärte zu Jahresbeginn, dass mit dem Stadion ein Verlust von 1,245 Mill. Euro jährlich auflaufe.

Für die fünf WM-Spiele in Leipzig wird ab 13. Mai ein 150 000 Euro teurer neuer Rollrasen ausgelegt. Zudem laufen im Stadion derzeit die Arbeiten im inneren und äußeren Sicherheitsring sowie dem Hospitality-Bereich und an der Stromversorgung auf Hochtouren.

© SID

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