Fußball WM
Meldeschluss für WM-Kader bleibt der 15. Mai

Das Bureau der Fifa-Organisationskommission für die WM 2006 hat den 15. Mai als Meldeschluss für die WM-Kader bestätigt. Einige Verbände, darunter auch der DFB, hatten zuvor einen späteren Termin gefordert.

Der Fußball-Weltverband (Fifa) hält am 15. Mai als Meldeschluss für die Aufgebote zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland fest. Dies entschied das Bureau der Fifa-Organisationskommission für die WM unter Vorsitz von Weltverbands-Vize Lennart Johansson bei ihrer Sitzung am Donnerstag in Zürich.

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und weitere Verbände hatten beim WM-Workshop in Düsseldorf ihren Wunsch geäußert, den 23-Mann-Kader erst später benennen zu können. Mit dieser Maßnahme beabsichtigt die Fifa, eine ausreichende Erholungszeit für die Spieler zu gewährleisten. Verletzte Spieler können allerdings auch nach dem 15. Mai noch ersetzt werden.

Bundestrainer Jürgen Klinsmann muss somit bereits spätestens einen Tag vor dem offiziellen Treffpunkt der deutschen Nationalmannschaft seinen Kader feststehen haben. Die DFB-Auswahl trifft sich am 16. Mai in Mannheim, wo noch ein Testspiel gegen den Verbandsligisten FSV Luckenwalde auf dem Programm steht. Am Abend fliegt der Tross des WM-Gastgebers dann nach Sardinien, wo zunächst ein fünftägiges Regenerations-Trainingslager auf dem Programm steht.

Im Kampf gegen illegale Wettpraktiken bestätigte das Fifa-Gremium, dass alle Spieler, Offiziellen und Schiedsrichter im Vorfeld der WM eine Erklärung unterzeichnen müssen, in der sie sich verpflichten, sich in keiner Weise an Wetten im Zusammenhang mit den WM-Partien zu beteiligen. Diese Maßnahme ist Teil eines umfassenden Pakets von Vorkehrungen, die die Arbeitsgruppe Finanzen der Taskforce "For the Good of the Game" in den vergangenen Monaten zusammengestellt hat.

Außerdem lehnte die Kommission den Wunsch ab, in den WM-Vorbereitungsspielen mehr als sechs Auswechslungen zuzulassen. Ebenfalls zurükgewiesen wurde das Ersuchen, dass sich mehr als eine Person zur selben Zeit in der technischen Zone aufhalten und Anweisungen geben kann. Andererseits stimmte das Bureau dem Antrag von verschiedenen Verbänden zu, die Anzahl der offiziell in den Delegationen akkreditierten Personen von 45 auf 50 zu erhöhen.

© SID

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