Fußball WM
Merkel lädt zur Präsentation der WM-Spielorte

Bundeskanzlerin Angela Merkel empfängt das WM-Organisationskomitee am 30. September zur feierlichen Präsentation der Spielorte der Frauenfußball-WM 2011 im Berliner Kanzleramt.

1 000 Tage vor Beginn der Frauenfußball-WM 2011 in Deutschland rollt Bundeskanzlerin Angela Merkel am 30. September dem Organisationskomitee in ihrem "Wohnzimmer" den Roten Teppich aus: Als Gastgeberin lädt Merkel im Bundeskanzleramt zu der mit Spannung erwarteten Präsentation der WM-Spielorte und unterstreicht damit einmal mehr ihre Identifikation mit dem Frauenfußball.

"Wir sind der Bundeskanzlerin sehr dankbar und fühlen uns geehrt, dass wir diese für ganz Deutschland wichtige Entscheidung an einem solch herausragenden und symbolträchtigen Ort bekannt geben dürfen. Gleichzeitig unterstreicht dies, wie sehr sich die Bundeskanzlerin persönlich mit dem Mädchen- und Frauenfußball identifiziert. Es ist ein eindrucksvoller Beleg für die großartige Unterstützung der Bundesregierung, die alles tut, um die WM der Frauen zu einem ähnlich unvergesslichen Ereignis werden zu lassen, wie es die WM 2006 war", erklärte DFB-Präsident Theo Zwanziger.

Das WM-OK der Frauen-WM 2011 präsentierte in Frankfurt/Main die ersten Ergebnisse der Inspektionsreise in die elf Bewerberstädte. Die Frankfurter WM-Arena war Endstation für die von Gesamtkoordinator Ulrich Wolter angeführte Delegation, die sich in den vergangenen Wochen ein genaues Bild von den möglichen WM-Spielorten machte.

"Wir wissen um die Bedeutung der Festlegung der Spielorte. Für manche Regionen geht es darum, als WM-Spielort plötzlich auf die Weltkarte des Fußballs zu kommen. Daher werden wir nicht nur die eingereichten Unterlagen berücksichtigen, sondern auch die Erkenntnisse der Stadiontour in die Beurteilung einfließen lassen", sagte OK-Präsidentin Steffi Jones.

Bewerbern bleiben nur noch drei Wochen

Den elf Bewerbern Augsburg, Berlin, Bielefeld, Bochum, Dresden, Frankfurt, Leverkusen, Magdeburg, Mönchengladbach, Sinsheim und Wolfsburg bleiben nur noch drei Wochen Zeit, die vertraglichen Voraussetzungen zu schaffen. Bis zum 19. September müssen sie die so genannte Host-City-Vereinbarung und den Stadionmietvertrag an das OK nach Frankfurt zurücksenden. Anschließend wird das OK in der Woche zwischen dem 23. und 28. September eine interne Vorauswahl auf Arbeitsebene mit der Fifa diskutieren.

"Wir haben die Qual der Wahl. Insgesamt haben sich alle elf Kandidaten hoch professionell, kompetent und mitunter sehr sympathisch und emotional präsentiert. Wir haben gespürt, dass wirklich jeder dabei sein möchte. Fast überall waren die höchsten Repräsentanten der Städte anwesend", bilanziert Wolter.

DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach bezeichnete die Stadionauswahl als "ersten Meilenstein auf dem Weg zur nächsten WM in Deutschland." Allerdings gab Niersbach zu bedenken, dass die Auswahl der Spielorte für das OK auch aus wirtschaftlichen Gründen keine einfache Aufgabe darstellt: "Wir stehen vor dem Spagat, einerseits eine auch wirtschaftlich vernünftige Anzahl an Spielen je Spielort zu garantieren, andererseits aber die insgesamt 32 Begegnungen auf möglichst viele Städte im ganzen Land verteilen zu wollen."

Am 29. September wird das DFB-Präsidium zu einer Sondersitzung zur Auswahl der Ausrichterstädte zusammenkommen, ehe einen Tag später nach Abstimmung mit dem Weltverband Fifa entschieden wird, in wie vielen und in welchen Spielorten die Endrunde der 6. Frauen-WM vom 26. Juni bis 17. Juli 2011 ausgetragen wird. Die ARD wird am 30. September von 15.10 Uhr bis 16.00 Uhr live aus dem Bundeskanzleramt berichten.

© SID

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