Fußball WM
Mexikos Sanchez will gegen Iran in den Kasten

Oswaldo Sanchez will trotz des Todes seines Vaters gegen den Iran unbedingt spielen. "Ich kann meinen Vater nicht enttäuschen. Ich weiß, dass er gewollt hätte, dass ich spiele", sagte der Keeper Mexikos.

Trotz des Todes seines Vaters will Mexikos Stammtorhüter Oswaldo Sanchez am Sonntag beim ersten WM-Spiel seines Landes gegen den Iran in Nürnberg (18 Uhr/live bei RTL und Premiere) zwischen den Pfosten stehen. "Ich kann die Leute, die an mich glauben, nicht enttäuschen, ich kann meinen Vater nicht enttäuschen. Ich weiß, dass er gewollt hätte, dass ich spiele", sagte der 32 Jahre alte Keeper nach der Beerdigung und vor dem Rückflug von Gudalajara nach Deutschland, wo er am Samstag eintreffen sollte.

Mit bewegenden Worten hatte Sanchez am Donnerstag (Ortszeit) Abschied von seinem am Mittwoch einem Herzinfarkt erlegenden Vater Felipe genommen. "Mein Vater war eine fröhliche Person. Er hätte nicht gewollt, dass wir heute traurig sind", sagte die Nummer eins von "El Tri" in Guadalajara und fügte mit Tränen in den Augen hinzu: "Er war mein Idol, aber leider habe ich ihm das nie gesagt."

Der Torhüter von Deportivo Gudalajara soll am Samstagabend beim Abschlusstraining in Nürnberg selbst entscheiden, ob es sein psychischer Zustand zulässt, dass er in Mexikos erstem WM-Spiel mit von der Partie ist. Ansonsten würde Jose Corona (UA Guadalajara) zum Einsatz kommen.

© SID

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