Fußball WM
Nachrüstarbeiten im Olympiastadion beginnen

81 Tage vor Beginn der Weltmeisterschaft haben im Berliner Olympiastadion die Bauarbeiten zur Errichtung von Notbrücken begonnen. Im Falle einer Massenpanik sollen sie die Flucht ins Innere des Stadions ermöglichen.

Im Berliner Olympiastadion haben am Montag die Bauarbeiten für die Installation so genannter Notbrücken begonnen. Durch die Anbringung von insgesamt 30 Gangways soll eine mögliche Fluchtbewegung von Zuschauern ins Innere des Stadions über den Graben gewährleistet werden.

"Bei einer Katastrophenschutzübung von Polizei und Feuerwehr im vergangenen Dezember kam heraus, dass die Brücken anzubringen sind", erklärte Petra Rohland von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. Angeblich habe die Kritik durch die Stiftung Warentest, die im Januar die Sicherheitsbedingungen im Olympiastadion scharf kritisiert hatte, keinen Einfluss auf die Entscheidung des Senats gehabt.

Brücken sind 2,70 Meter tief und 1,80 Meter breit

Am Montag startete der Einbau des Prototyps einer Gangway, die im Notfall zur Überquerung des 2,70 Meter tiefen und 1,80 Meter breiten Grabens dienen soll. Die Brücken sollen im Unterring verdeckt eingebaut und im Notfall per Elektromotor aktiviert werden.

Nach Installation des Prototyps soll anschließend eine Kommission über die Fortsetzung der Arbeiten entscheiden. Angedacht ist, dass zur WM insgesamt 30 Brücken errichtet werden. Die Kosten betragen zwei Mill. Euro, die zunächst von der Senatsverwaltung übernommen werden.

© SID

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