Fußball WM
Neville und Ferdinand wieder fit

Der Ausfall von Michael Owen ist für das englische Team nicht zu kompensieren. Trainer Sven-Göran Eriksson kann aber wieder Gary Neville und Rio Ferdinand für das Achtelfinalspiel gegen Ecuador aufstellen.

Auch zwei Tage nach der Verletzung von Michael Owen sitzt der Schock beim englischen Team tief. Doch wenigstens haben sich die angeschlagenen Abwehrspieler Rio Ferdinand und Gary Neville für das Achtelfinale gegen Ecuador am Sonntag in Stuttgart (17.00 Uhr) einsatzbereit gemeldet. Die Leistenverletzung von Ferdinand aus dem letzten Gruppenspiel gegen Schweden (2:2) stellte sich als nicht so schwerwiegend heraus. Neville, der wegen einer Wadenverletzung die beiden Gruppenspiele gegen Trinidad und Tobago und Schweden verpasst hatte, kann gegen die Südamerikaner ebenfalls wieder auflaufen.

Hoffnungen auf einen weiteren Einsatz kann sich darüber hinaus Owen Hargreaves machen. Nationalcoach Sven Göran Eriksson lobte den Mittelfeldspieler am Donnerstag einmal mehr über den grünen Klee. `Es ist gut möglich, dass Hargreaves gegen Ecuador spielt. Er hat gegen Schweden eine unheimlich starke Leistung gezeigt, ich bin sehr glücklich für ihn. Er ist jahrelang kritisiert worden und gibt im Moment auf dem Platz die richtige Antwort´, sagte der Schwede.

Derweil ist Owen, der nach seinem Kreuzbandriss bereits am Mittwoch zurück nach England zu weiteren Untersuchungen geflogen war, am Boden zerstört. "Es ist furchtbar. Ich wusste gleich, dass es schlecht aussieht. Ich habe dem Trainer gesagt, ich werde zum Finale wieder zur Mannschaft kommen. Mein Turnier ist vorbei, aber ich will mir immer noch die Medaille um den Hals hängen", sagte der 26-Jährige. Owen hatte erst kurz vor WM-Beginn einen Mittelfußbruch auskuriert. Nach eigenen Angaben kann er erst wieder im kommenden Jahr für seinen Klub Newcastle United auflaufen.

Engländer wollen WM-Titel für Owen gewinnen

Kapitän David Beckham rief am Donnerstag seine Mitspieler dazu auf, den ersten WM-Titel seit 1966 nun vor allem für Michael Owen zu holen. "Es sieht nicht gut aus für ihn. Wir werden alles dafür tun, damit er am Ende des Turniers Weltmeister ist. Das ist unser Plan. Er hat unheimlich viel Kritik einstecken müssen und viel Pech mit Verletzungen gehabt. Aber er ist ein absoluter Weltklassespieler. Und das wird er in Zukunft auch wieder zeigen", sagte Beckham.

© SID

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