Fußball WM
NRW-Verfassungsschutz bei WM "mit von der Partie"

Auch der NRW-Verfassungsschutz wird im Kampf gegen Ausschreitungen bei der Weltmeisterschaft in Deutschland eingesetzt. Besonders Hooligans und die islamistische Szene sollen verstärkt beobachtet werden.

Im Rahmen der Weltmeisterschaft in Deutschland (9. Juni bis 9. Juli) wird in Nordrhein-Westfalen auch der Verfassungsschutz am präventiven Kampf gegen Ausschreitungen teilnehmen. "Bei der WM ist der Verfassungsschutz mit von der Partie", erklärte NRW-Innenminister Ingo Wolf am Mittwoch in Düsseldorf. Die Hooligan-Szene werde beobachtet, sofern sie nicht nur gewalttätig, sondern auch rechtsextremistisch sei.

Außerdem habe der Verfassungsschutz auch die islamistische Szene verstärkt im Visier. "Wer versucht, die WM als internationale Bühne für terroristische Aktivitäten zu nutzen, der trifft auf gut vorbereitete und professionell handelnde Sicherheitsbehörden", sagte Wolf. Der Verfassungsschutz sei in den WM-Gremien vertreten und steuere seine Erkenntnisse bei.

Rund um die Spiele der iranischen Nationalmannschaft befürchtet der Innenminister - wie bei der WM 1998 in Frankreich geschehen - Protestkundgebungen oppositioneller Exil-Iraner. Konkrete Hinweise auf geplante gewalttätige Aktionen gebe es bislang allerdings nicht. Mögliche Proteste seien allenfalls im Umfeld der Stadien zu erwarten.

© SID

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