Fußball WM
Portugal will die WM 2018 stemmen

Auch der portugiesische Fußballverband hat sein Interesse an der Austragung der WM 2018 bekundet. Die Regierung des südwesteuropäischen Landes gibt sich allerdings skeptisch.

Bei der Euro 2004 hat sich Portugal als guter Gastgeber bewiesen, nun soll es eine Etage weiter aufwärts gehen. Die Iberer sind an einer Gastgeberrolle bei der Weltmeisterschaft 2018 interessiert. "Wir könnten die Stadien und die Infrastruktur der EM nutzen", sagte Verbands-Präsident Gilberto Madail. Von Seiten der Regierung gab es bislang allerdings eher zurückhaltende Äußerungen. Dort herrschen offenbar Zweifel, ob ein kleines Land wie Portugal eine WM-Endrunde mit 32 Mannschaften überhaupt stemmen kann.

Zuletzt hatte bereits das Fußball-Mutterland England sein Interesse an der WM 2018 signalisiert. Uefa-Präsident Lennart Johannson hatte betont, dass er eine Bewerbung der Engländer für 2018 ausdrücklich unterstütze und sich zudem dafür einsetzen werde, dass jede dritte WM in Europa stattfindet.

Neben England, das 1966 bereits WM-Ausrichter war und im eigenen Land den Titel gewann, haben auch die Benelux-Staaten Belgien, Niederlande und Luxemburg eine gemeinsame Bewerbung für 2018 ins Auge gefasst. Zudem hat bereits Australien sein Interesse an der Austragung bekundet. Potenzielle Bewerber müssen bis 2009 ihre Absicht bekräftigen, die WM zu organisiseren.

© SID

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