Fußball WM
Provinzposse um Leipziger WM-Stadion droht

Vor der Gruppenauslosung für die WM 2006 am kommenden Freitag (9. Dezember) in Leipzig will Stadionbesitzer Michael Kölmel das Stadion für Besucher sperren lassen. Grund ist eine nicht entfernte Werbewand.

Eine Woche vor der Gruppenauslosung für die WM 2006 in Leipzig, zeigen sich dort noch nicht alle Beteiligten in WM-Form. Stadionbesitzer Michael Kölmel hat angedroht das Stadion für Besucher zu sperren. Eine geplante Aktion für Journalisten aus aller Welt am Donnerstag könnte somit nicht im Stadion stattfinden. Kurioserweise hat Kölmel für eine da geplante Präsentation bereits seine Zusage erteilt. Grund dafür ist, dass durch die Kommune und eine Firma eine riesige Farbwand mit Werbung vor dem Eingang aus der Zeit des Confederations-Cups im Sommer nicht pünktlich entfernt wurde.

"Ich bin optimistisch, dass wir die Kuh vom Eis bekommen", sagte die in Leipzig für Sport zuständige Dezernentin Inge Kunath. Auch der Betreiber habe schließlich ein Interesse, sein Stadion zu präsentieren. Die Werbefläche könne allerdings erst ab fünf Grad Celsius entfernt werden. In Leipzig herrschen derzeit Minusgrade.

Nach weiteren Verhandlungen am Freitag zwischen beiden Seiten gab die Stadt Leipzig bekannt, notfalls für ein paar hundert Euro die strittige Werbeschrift übermalen zu lassen, um so die Veranstaltung zu retten.

© SID

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