Fußball WM
Rooneys WM-Einsatz bleibt ungewiss

Auch eine neuerliche Computer-Tomographie hat am Freitag keine endgültige Entscheidung darüber gebracht, ob Englands Nationalteam bei der WM in Deutschland auf Angreifer Wayne Rooney bauen kann.

Wayne Rooneys Einsatz bei der WM in Deutschland (9. Juni bis 9. Juli) steht weiterhin in den Sternen. Der Hoffnungsträger der englischen Nationalmannschaft unterzog sich am Freitag einer neuerlichen Computer-Tomographie, die jedoch auch nicht alle Zweifel über eine Genesung des Stürmers ausräumen konnte. Der Heilungsprozess im rechten Fuß macht zwar offenbar weiter Fortschritte, ein Einsatz im ersten WM-Vorrundenspiel gegen Paraguay am 10. Juni in Frankfurt/Main ist aber nicht möglich.

BBC dämpft alle Erwartungen

Die BBC will sogar erfahren haben, dass der Ausnahmespieler, der am 24. April die Fraktur im Spiel, gegen den FC Chelsea erlitten hatte, erst zwei Tage vor dem WM-Finale am 9. Juli wieder das komplette Training absolvieren kann.

Englands Teammanager Sven-Göran Eriksson strahlt trotzdem Optimismus aus: "Das sind sehr ermutigende Nachrichten", interpretierte er das Untersuchungs-Ergebnis, "ich freue mich, wenn Wayne am Sonntag zur Mannschaft stößt. Dass er uns nach Deutschland begleitet, beflügelt uns." Rooney wird aber zwischenzeitlich nochmals nach England fliegen.

Untersuchung am 14. Juni soll Klarheit schaffen

Am 14. Juni soll eine neuerliche Computer-Tomographie in Manchester endgültig Klarheit über die WM-Fitness von Rooney bringen, den Eriksson trotz der Fraktur in seinen 23-köpfigen WM-Kader berufen hatte. Der schwedische Fußball-Lehrer will das Manu-Ass trotz der neuerlichen Meldungen trotzdem mit nach Deutschland nehmen, auch wenn dieser wohl frühestens ab dem Achtelfinale zur Verfügung steht. In der Vorrunde trifft der Weltmeister von 1966 auf Paraguay (10. Juni in Frankfurt/Main), sowie Trinidad und Tobago (15. Juni in Nürnberg) und Schweden (20. Juni in Köln).

"Seine Verletzung hat sich wie erwartet verbessert. Wir hoffen, dass wir die Reha-Maßnahmen forcieren können", teilte Manchester United mit. Der Ex-Meister ist nicht sonderlich erbaut, dass Eriksson das Ausnahmetalent trotz der Fraktur für die WM nominiert hat. Auch "Manu"-Teammanager Sir Alex Ferguson hatte verbale Seitenhiebe in Richtung Eriksson verteilt. "Fergie" möchte nicht, dass sein Star-Spieler bei der WM-Endrunde verheizt wird und in der kommenden Saison nicht in Bestform für seinen Arbeitgeber auflaufen kann.

Immerhin reden Eriksson und Ferguson wieder miteinander. "Ich habe am Freitag mit Ferguson gesprochen, es war eine wirklich gute Unterhaltung. Trotz aller Spekulationen war der Dialog mit Manchester Unted die ganze Zeit sehr positiv. Wir sind für die Unterstützung sehr dankbar. Wir hoffen nun inständig, dass die zweite Computer-Tomographie eine deutliche Verbesserung zeigt und Wayne seinen Teil bei der WM übernehmen kann."

© SID

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