Fußball WM
Schäuble hält Doping-Razzen bei WM für möglich

Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble hält Doping-Razzien während der Fußball-WM für "grundsätzlich möglich". Dies sagte Schäuble in Turin, wo die italienischen Behörden während Olympia ähnlich eingegriffen hätten.

Am "olympischen Exempel" könnten sich auch deutsche Behörden während der Fußball-WM ein Beispiel nehmen. So seien Doping-Razzien während der WM-Endrunde in Deutschland "grundsätzlich möglich". Dies erklärte Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble in Turin. Die bestehenden Gesetze erlaubten durchaus Aktionen, wie sie die italienischen Behörden am vergangenen Wochenende in Privatquartieren der österreichischen Olympiamannschaft vorgenommen hätten.

Schäuble wies jedoch darauf hin, dass sich derartige Razzien bei der WM nicht gegen Sportler richten würden, sondern nur gegen ihr Umfeld: "Sportler, die manipulieren, fallen in Deutschland nicht unter das Strafgesetz", sagte der Minister. Er sei "mit der Mehrheit des deutschen Sports im Prinzip auch weiter gegen ein spezielles Antidopinggesetz".

© SID

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