Fußball WM
Schäuble will auch Schengen-Grenzen kontrollieren

Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble hat in Aussicht gestellt, dass zur Fußball-WM auch Grenzkontrollen zu den so genannten Schengen-Staaten wie Niederlande oder Frankreich wieder möglich sein könnten.

Während der Fußball-WM (9. Juni bis 9. Juli) wird eventuell das Schengener Abkommen außer Kraft gesetzt. Bei Bedarf sollen die Grenzkontrollen zu den Schengen-Staaten wieder möglich gemacht werden. Dies besagt Artikel zwei in dem Abkommen. Betroffen davon sind die deutschen Grenzen zu Dänemark, Niederlande, Belgien, Luxemburg, Frankreich und Österreich.

"Wir werden je nach Lage reagieren und das Wann und Wo der Aussetzung ausdrücklich an die Situationen anpassen", sagte der für den Sport zuständige Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) am Donnerstag zur Eröffnung der WM-Sicherheitskonferenz in Berlin.

Schäuble bestätigte, dass während der WM 2000 Soldaten zu logistischen und sanitären Zwecken zum Einsatz kommen sollen. Weitere 5 000 Soldaten würden vorsorglich bundesweit bereit gestellt. Darauf hatte sich Schäuble mit Bundesverteidigungsminister Franz-Josef Jung geeinigt.

Zudem forderte Schäuble den "kontrollierten Zugang" zum "Public-Viewing", um einen möglichen Gefahrenherd der WM zu überprüfen. Zudem solle man da, wo es notwendig sei, auf Videoüberwachung zurückgreifen, sagte der Innenminister. Die Sicherheitskonferenz dauert bis einschließlich Freitag.

© SID

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