Fußball WM
Scolari gibt England einen Korb

Auf der Suche nach einem neuen Nationaltrainer für die Zeit nach der WM in Deutschland hat England eine Absage vom Kandidaten Luiz Felipe Scolari bekommen. Der Brasilianer steht derzeit bei Portugal unter Vertrag.

Luiz Felipe Scolari fühlt sich nicht dazu berufen, die "Three Lions" zu zähmen: Portugals Nationalcoach wird nach der Weltmeisterschaft in Deutschland nicht Trainer von Ex-Weltmeister England. Dies erklärte der Brasilianer am Freitag auf einer von ihm selbst einberufenen Pressekonferenz im ostwestfälischen Marienfeld, wo die Portugiesen während der WM ihr Quartier aufschlagen werden. "Der englische Verband wird einen Namen suchen, aber mein Name gehört nicht dazu, weil ich diese Angelegenheit hiermit beende. Ich will damit einen Schlussstrich ziehen", sagte Scolari, der sein Heimatland Brasilien 2002 zum WM-Titel geführt hatte.

Luiz Felipe Scolari war in den vergangenen Tagen als heißer Favorit auf die Nachfolge des Schweden Sven-Göran Eriksson genannt worden, der nach der WM seinen Posten auf der englischen Bank räumen wird. Die anhaltende Spekulation ist dem Südamerikaner nun aber zuviel geworden. "Da lungern draußen 20 Reporter vor meinem Haus. Wenn das der Teil einer anderen Kultur ist, ist das nicht meiner", führte der 57 Jahre alte Coach aus.

© SID

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