Fußball WM
Serbischer Präsident gesteht seine Schuld

Boris Tadic hat seinen Verstoß gegen das Anti-Hooligan-Gesetz zugegeben. Der serbische Präsident hatte aus Freude über die WM-Qualifikation Alkohol im Stadion konsumiert.

Im "Champagner-Prozess" hat sich der serbische Präsident Boris Tadic vor einem Belgrader Gericht schuldig erklärt. Tadic war zusammen mit Fußball-Verbandspräsident Tomislav Karadzic, Sportministerin Snezana Samardzic-Markovic und weiteren Offiziellen aufgrund eines Anti-Hooligans-Gesetzes angeklagt worden.

Nach dem Sieg im entscheidenden Qualifikationsspiel gegen Rumänien (5:0) am 10. Oktober hatte Tadic in der VIP-Loge mit einer Flasche Champagner die WM-Teilnahme der serbischen Nationalmannschaft gefeiert. "Ich wusste nicht, dass der Genuss von Alkohol - wenn auch nur für einen Toast - verboten ist. Daher werde ich die vollständige Verantwortung für den Gesetzesbruch übernehmen", sagte Tadic.

In Serbien ist es in Fußball-Stadien strikt untersagt, Alkohol zu verkaufen oder zu konsumieren. Sollte Tadic schuldig gesprochen werden, drohen ihm eine Geldstrafe zwischen 300 und 500 Euro oder eine Gefängnisstrafe von bis zu 60 Tagen.

© SID

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